Mann mit Schutzmaske und einer Einkaufstüte auf dem Arm
Quelle: shutterstock.com/kate3155
Vermeidung stationärer Einkäufe 17.03.2020, 08:45 Uhr

Wie der Coronavirus den Online-Lebensmittelhandel pusht

Eine Branche, die vom Coronavirus profitiert, ist der Lebensmittel-Online-Handel. Bisher scheuten sich viele Kunden, frische Lebensmittel im Netz zu ordern. Doch immer mehr Konsumenten kaufen diese nun online, um den stationären Einkauf zu vermeiden.
Vielen Unternehmen kommt der Coronavirus teuer zu stehen. Doch es gibt auch Branchen, die von dem Virus wirtschaftlich profitieren. Hierzu zählt der Online-Lebensmittelhandel. Viele Menschen stocken aktuell ihre Lebensmittelvorräte auf, aus Sorge, unverhofft in eine zweiwöchige Quarantäne gehen zu müssen. Dafür steuern aber immer weniger Kunden den lokalen Supermarkt an, aus Angst, sich vor Ort mit dem Virus zu infizieren.
Das beleget die aktuelle Analyse "Lebensmittel online - heute und 2030" des IFH Köln. Demnach kaufen immer mehr Konsumenten bewusst online ein, um den stationären Einkauf zu vermeiden. Dabei wandern am häufigsten Nudeln, Konserven und Reis in den Warenkorb. Der Grund: Zum einen sind das Lebensmittel, die gut auf Vorrat zu kaufen sind. Zum anderen gibt es bei diesen Produkten ein geringeres Risiko auf schlechte Produktqualität. Das ist bis dato einer der Gründe gewesen, warum Verbraucher frische Lebensmittel nicht im Netz, sondern lieber stationär einkaufen wollen.

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