Quelle: Shutterstock.com / Angelina Bambina
"Händler helfen Händlern" 03.04.2020, 08:32 Uhr

Corona-Diskussion: "Kopf in den Sand bringt nichts"

Der Handel steht vor der vielleicht größten Herausforderung seiner Geschichte. Wie gehen die Akteure damit um? Darüber diskutierte Marcus Diekmann, Geschäftsführer Rose Bikes, mit Vertretern von Gerry Weber, Eisman, Intersport und BVB.
Bei Intersport in Deutschland haben aufgrund der Corona-Pandemie rund 1.500 Geschäfte in Deutschland und weitere 1.100 in Österreich geschlossen. Bei Gerry Weber hängt in 300 eigenen Stores und 300 Stores der Franchise-Nehmern ein "Sorry we're closed"-Schild im Fenster. Der Bundesliga-Club Borussia Dortmund musste sieben Fanshops schließen und bei Rose Bikes stehen die Kunden in drei Filialen vor geschlossenen Ladentüren. 
Während der Bocholter Fahrradhändler, der seit Jahren rund 80 Prozent seines Umsatzes online erzielt, den Verlust auf der Fläche online auffangen kann, sieht es bei den anderen Retailern anders aus: "Die Situation ist desaströs", bringt es Alexander Gedat, Aufsichtsratsvorsitzender der Modemarke Gerry Weber auf den Punkt. "Wir gehen für das Gesamtjahr davon aus, dass wir 30 Prozent weniger Umsatz machen als budgetiert", sagt er. Das sei ein Einschnitt, der nicht so einfach zu verkraften sei.

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