Revision gefordert 17.06.2014, 11:39 Uhr

Angst bei Apple und Co um Cloud-Daten

Apple, Microsoft und Co wollen ihre außerhalb der USA gespeicherten Cloud-Daten vor dem Zugriff der US-Regierung schützen. Deswegen ziehen die Internetriesen jetzt gegen ein Urteil vor Gericht.
(Quelle: Shutterstock.com/Shebeko )
Große Einigkeit bei Apple und Microsoft: Zusammen mit drei weiteren großen US-amerikanischen Telekommunikationsunternehmen, nämlich Verizon, AT&T und Cisco, gehen die Internetgiganten jetzt gegen einen Gerichtsbeschluss vor, der den US-Behörden Einblick in Cloud-Daten gibt, die auch außerhalb der USA abgespeichert sind.
Nach einem Gerichtsurteil vom April 2014 müssen amerikanische Internetanbieter den US-amerikanischen Behörden Einsicht in ihre Daten geben, auch wenn diese auf Servern im Ausland gespeichert sind. Die Unternehmen sehen ihre wirtschaftlichen Interessen in Gefahr, denn der behördliche Zugriff auch auf im Ausland abgelegte Daten könnte die Kunden vergraulen, so Spiegel Online. Die fünf Unternehmen fordern nun eine Revision des Urteils. Vor Gericht soll es Ende Juli 2014 weitergehen.
Im Cloud-Business mischen neben Microsoft und Apple auch andere große Internetunternehmen mit. Vor allem Amazon ist mit seinen Web Services in diesem Bereich besonders erfolgreich und senkte erst kürzlich seine Preise für die Speicherdienste. Auch Google kämpft mit Preissenkungen um seinen Stand im Speichermarkt.



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