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Darum setzen immer mehr B2B-Unternehmen das Commerce Betriebssystem Spryker ein

Vor nicht allzu langer Zeit meinte man, dass Händler und Hersteller aus dem Business-to-Business (B2B) Sektor vom Business-to-Consumer Sektor (B2C) lernen können und etwas mehr Zeit hätten für die Digitalisierung ihrer Geschäftsmodelle.
Logo Spryker
(Quelle: spryker)
Was heute für Zalando relevant ist, kommt mit fünf bis zehn Jahren Verzögerung im Schraubenhandel an. In diesem Sinne haben die Anbieter von IT-Systemen den Markt bearbeitet. Es gibt und gab "B2B"-Editionen von B2C-Software, weil der Markt davon ausgegangen ist, dass sich die Anforderungen der beiden Sektoren weitestgehend gleichen. Ein wenig mehr Preislogik ließe sich da schon einbauen.
Mittlerweile steht fest, dass es wohl der eher B2C-Sektor ist, der vom B2B-Markt lernen kann. Die Anforderungen dort sind deutlich fortgeschrittener. Während es im B2C-Umfeld noch eine Besonderheit ist, wenn Anbieter wie AboutYou und Zalando eine personalisierte Webseite anbieten, ist es im B2B-Umfeld heute schon erwartet. Kaum eine Kundenbeziehung wird dort standardisiert bedient. Es gibt an allen Ecken spezielle Konditionen, Absprachen, Erwartungshaltungen und vor allem sehr individuelle Prozesse. Es war ein Fehler zu denken, dass sich der Kauf- und Retourenprozess aus dem Privatumfeld auch im Businesskontext etablieren ließe.
Von diesem Effekt profitiert zurzeit der Anbieter Spryker Systems mit seinem Spryker Commerce OS (Operating System). Mit Hilti und der Takkt Gruppe haben sich bereits zwei Milliardenakteure zu dem System bekannt und viele weitere Konzerne aus dem B2B-Umfeld setzten damit ihre neuen Lösungen um. Oft geht es dabei nicht mehr um die Realisierung eines Onlineshops, sondern um den Aufbau von Marktplätzen und Interfaces die weit darüber hinaus gehen.
Spryker ermöglicht das durch den komplett neuen Technologieansatz: Die Architektur basiert auf einer Trennung von Frontend-Apps und Backend-Capabilities. Die Apps liefern im Zusammenspiel mit den Core-Funktionen maximale Performance und sind durch die Entkopplung gleichzeitig schlank, flexibel und schnell zu programmieren, was zu größtmöglicher Agilität in der Weiterentwicklung führt. Das ermöglicht die Implementierung neuer Kundenschnittstellen in Form von Frontend-Applikationen wie beispielsweise Desktop-Shop, mobile Apps, IoT-Szenarien, Blockchain-Technologie oder Bot- und Voice-Integrationen innerhalb kürzester Zeit und eröffnet so kundenzentrierte Erlösmodelle ohne lange Vorlaufzeiten.
Spryker Commerce Übersicht
(Quelle: Spryker)
“Wir sehen zurzeit zwei typische Anfragen: Entweder suchen Kunden nach Lösungen für bestehende und neue Interfaces für Endkunden, also z.B. um einen Marktplatz aufzubauen, oder um so etwas wie Dash Buttons anzubinden. Oder sie versuchen sich im IoT-Umfeld, damit der Fahrstuhl mit der Wartungszentrale kommunizieren kann, oder um den Kühlschrank Milch nachbestellen zu lassen. Ich glaube, dass wir in zwei Jahren kaum noch Nachfrage nach klassischen Onlineshops sehen. Der Markt hat sich radikal weiterentwickelt.„
Alexander Graf, Gründer von Spryker Systems
Spryker hat mit diesem Marktverständnis bei den B2B-Anbietern scheinbar ins Schwarze getroffen und der Kauf der Contorion Gruppe durch Hoffmann hat viele Unternehmen aufgeweckt. Contorion konnte auf Basis von Spryker innerhalb von zwei Jahren dem B2B-Markt davonlaufen und hat nun technisch alle Freiheiten, neue Interfaces neben den Onlineshop zu stellen und so immer und überall Zugang zum Kunden zu haben. Ohnehin hat dieser Deal zu viel Bewegung im Markt geführt und deutlich gemacht, dass neue Projekte deutlich schneller umgesetzt werden müssen und niemand mehr auf den nächsten 08/15 Schraubenonlineshop warten kann, der vielleicht in Q3/2018 das Licht der Welt erblickt.
“Der Markt hat bewiesen, dass zwei Jahre Projektlaufzeit inkl. langer Ausschreibungsphase den Kundenerwartungen widersprechen. Es geht darum in kurzer Zeit, wir sagen in max. 100 Tagen, Plattformen, Apps, IoT-Interfaces uvm. umsetzen zu können und sie am Markt zu testen, daraus zu lernen und weiterzuentwickeln. Erfolgreich sind gerade die Unternehmen, die das erkannt haben und Projekte ganz anders angehen. Mir tun die Mitarbeiter in Unternehmen mittlerweile leid, die in Projekten gefangen sind, deren Livegang sie vermutlich gar nicht mehr erleben.„
Boris Lokschin, Co-CEO Spryker Systems
Dieser Trial- und Error-Ansatz wäre ein radikaler Wandel für die B2B-Industrie, die sich bisher keinen Namen im Sinne von Digitalinnovationen und Umsetzungsgeschwindigkeit gemacht hat. Lokschin & Graf können dazu aber anhand der aktuell mit Spryker gestarteten Projekte aber beschwichtigend sagen, dass es bereits heute genug Unternehmen gibt, die das erkannt haben und stellt diverse B2B-Cases auch auf der DMEXCO vor.