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Let’s talk about Spryker: Episode 1 - Was zur Hölle ist eigentlich Spryker?

Was ist Spryker und wieso eignet es sich für viele Anwendungsfälle besser als bestehende E-Commerce-Plattformen? Um diese beiden Fragen drehen sich diverse Diskussionen im Web und natürlich auch diverse Gespräche, die wir täglich führen. 
Aufmacherbild
(Quelle: Spryker)
Spryker ist schwer mit bestehenden Lösungen zu vergleichen, nicht zuletzt weil es aus einer neuen Ära entstammt und damit automatisch eine andere Problemstellung adressiert: Einzelne Marktteilnehmer brauchen ein neues Mindset, um im digitalen Zeitalter bestehen zu können und sie brauchen die richtigen Tools. Solche Tools, die eine aktive experimentelle Erforschung dessen erlauben, was für das eigene Unternehmen funktioniert und was eben nicht, ohne dabei ständig immense Summen von Zeit und Geld zu verschwenden.
Spryker bietet genau solch ein Tool. Das Spryker Commerce OS ist ein Betriebssystem für Commerce. Es erlaubt, diverse Anwendungsfälle von Handel und Vertrieb im digitalen Zeitalter umzusetzen. Ist es also ein Onlineshop? Ja, und nein. Natürlich lassen sich herkömmliche Onlineshops auf Basis von Spryker umsetzen.
(Quelle: Spryker)
Aber eben auch deutlich mehr als das. Bereits heute interagieren Kunden auf unterschiedlichsten Wegen, durch diversen Technologien und Endgeräte mit Unternehmen. Neben dem herkömmlichen Computer sind dies natürlich mobile Endgeräte, Browser und native Apps, aber auch immer mehr alternative Interfaces wie Sprachsteuerung, Blockchain-Anwendungen, Anwendungen des Internet of Things oder innovative Konzepte zur Aufwertung von herkömmlichen Verkaufskonzepten. Fest steht dabei nur, dass die Vielfältigkeit von Kunden-Interfaces stetig zunimmt und niemand verlässlich vorhersagen kann, wie ich in der Zukunft meine Kunden verlässlich erreichen kann.

One system to rule them all?!

Aber wie kann es sein, dass eine einzige Software geeignet sein soll, alle diese Interfaces auf einmal zu bedienen? Das haben doch vorher schon Dutzende von anderen Firmen erzählt. Das stimmt. Also, was ist so anders an unserem Produkt? Was macht Spryker speziell?
Ein zentraler Unterschied von Spryker zu anderen E-Commerce-Plattform-Produkten auf dem Markt ist, dass es nie als Produkt vorgesehen war. In den vergangenen 15 Jahren hat sich in Berlin eine blühende Start-Up-Kultur entwickelt und im Umfeld von Project A Ventures & Co. haben sich ständig neue Ideen und Projekte entwickelt, die zunächst ausprobiert und bei erfolgreichem Test skaliert werden sollen. Dass man da schlecht jedes Mal von vorn beginnen konnte, liegt auf der Hand. Dass man allerdings mit den vorhandenen Standardlösungen nicht weit kommen würde, wurde allen Beteiligten auch recht schnell klar: zu behäbig waren die Lösungen für ständige Anpassungen und meist konnten sie nur unter extremem Aufwand in kurzer Zeit auf hohe Durchlaufzahlen skaliert werden.
Um die Investition in neue Geschäftsmodelle effizient gestalten zu können, entstanden in den VC-Unternehmen oft sogenannte Company Builder, d.h. Software-Plattformen, die als Basis zum Testen, Ausrollen und Skalieren von unterschiedlichsten Geschäftsmodellen dienen. Die Anforderungen an solch eine Software-Plattform sind in der Regel vielfältig: 
  1. Unterschiedlichste Geschäftsmodelle haben in der Regel vollkommen unterschiedliche Anforderungen. Die Plattform muss also hochgradig flexibel sein.
  2. VC-Unternehmen investieren oft in komplett neue Geschäftsmodelle. Niemandem ist von vornherein klar, wie die Software beschaffen sein muss, um erfolgreich sein zu können. Dementsprechend muss die Software sehr oft, sehr schnell angepasst werden. Um dies gewährleisten zu können, ist eine extrem hohe Qualität im Code notwendig - im Projekt und noch viel mehr in der zugrundeliegenden Plattform.
  3. Um ein Geschäftsmodell stark skalieren zu können, muss die Software auch das zuverlässig tragen. Nichts frustriert Betreiber wie Kunden mehr als eine gute Werbekampagne, die in einem toten Server verpufft. Performance und Skalierbarkeit sind keine Features, die man mal eben nachträglich einfügt - sie müssen von Anfang an in der Systemarchitektur verankert werden.
Während man nun an den eigentlichen Geschäftsmodellen arbeitet, muss man außerdem beachten, dass sich die technologische Weiterentwicklung allgemein und die des Internets im Speziellen ständig zu neuen Höchstgeschwindigkeiten aufschwingt. Das sorgt mitunter dafür, dass Geschäftsmodelle direkt wieder verschwinden. In der überragenden Anzahl an Fällen muss man jedoch zumindest darüber nachdenken, in welchem Kontext der Benutzer die jeweilige Anwendung nutzt: im Browser auf der Arbeit, auf dem Tablet auf der Couch, in der App in der Bahn oder doch mit Alexa in der Küche? Bei manchen Situationen ist es sogar fraglich, ob es den Benutzer überhaupt noch braucht: Milch alle oder eine Wartung nötig? Ja, dann bestelle doch selbst, du intelligentes Gerät!

Spryker: das Making-of

Spryker war bis 2014 eine solche Company Builder Plattform des VCs Project A. Sie wurde nicht als Produkt vorgesehen, sondern war die Basis für interne Projekte. Sie sollte das Leben der eigenen Entwickler vereinfachen und die Projekte effizienter gestalten. Dass eine solche Plattform eine sehr gute Basis für Unternehmen außerhalb von Project-A sein kann, liegt auf der Hand und somit kam es Ende 2014 zur Ausgründung der Plattform, welche zu diesem Zeitpunkt bereits dutzende Male ausgetestet worden war. Den Luxus die Plattform in jedem Projekt noch einmal um 20-30% anzupassen, weil man mit einigen Aspekten der bisherigen Lösung nicht vollständig zufrieden war, kann sich wahrscheinlich keine als Produkt vorgesehene Plattform leisten - für eine erfolgreiche interne Entwicklung sind diese Anpassungen zentral. Heute kommen diese Feedbackschleifen unseren Kunden zugute.
Eine zentrale Erkenntnis in der Gestaltung des Spryker Commerce OS ist, dass sich die Vielzahl der unterschiedlichen Anforderungen nur sehr schwer in eine einzelne Anwendung hineinpressen lassen:Komplexe Geschäftslogik mit Big Data und Business Intelligence auf der einen sowie Performance, Skalierbarkeit und Optimierung für diverse Endgeräte auf der anderen Seite. Meist sprechen diese beiden Anforderungsgebiete auch vollkommen unterschiedliche interne Zielgruppen an. 

Was darf ich mir jetzt unter Spryker genau vorstellen?

Das Spryker Angebot besteht immer aus zwei unterschiedlichen Applikationen: dem Spryker Commerce Operating System (OS) sowie den Apps für unterschiedliche Front-ends. Das Spryker Commerce OS bindet in der Geschäftslogik im Rahmen von sogenannten Capabilities alle grundlegenden Funktionalitäten einer digitalen Commerce Software. Hierzu zählen z.B. Produktdatenstrukturen, Preisberechnungen, Produktverfügbarkeiten, Workflows für Kunden und Bestellungen sowie vieles mehr. Es handelt sich dabei nicht um eine fixe Blackbox, die ich als solche nutzen muss, sondern um ein hochgradig modulares System, bei welchem ich:
  • die Funktionen nutze, die ich benötige.
  • auf die Features verzichte, die in meinem Business Case unnötig sind.
  • die Prozesse und Daten anpasse, die in meinem Unternehmen vom “Standard” abweichen.
  • externe Systeme nahtlos in bestehende Prozesse einbinde oder interne Prozesse ggf. auch komplett durch Systemcalls an ERP, CRM oder Lagerwirtschaft austausche. 
  • meine eigenen Daten und Prozesse hinzufüge, um meine Kunden spezifisch ansprechen zu können
Es geht also keineswegs darum, mit einem Einheitsbrei glücklich werden zu müssen. Viel mehr ist das Ziel, eine starke funktionale Basis als Ausgangspunkt zu nutzen und dann schrittweise die eigene Zukunftsvision erstellen zu können und dabei in der Lage zu sein, diverse Richtungswechsel mitmachen zu können - immer mit starkem Fokus auf die eigenen Kunden.
(Quelle: Quelle: Spryker)
Um diese optimal bedienen zu können, gibt es dann unterschiedliche Apps, also Touchpoints. Natürlich ist Stand heute der herkömmliche Onlineshop noch immer ein Stück weit dominant, weshalb wir auch eine vollwertige Desktop Onlineshop-App out of the box mit ausliefern. Diese beinhaltet nicht nur alle gängigen Features, sondern auch eine moderne Front-end-Basis mit mobiler Optimierung. Aber die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache: der Desktop-zentrierte Standardshop verliert sukzessive an Bedeutung. Verschiedene Geschäftsmodelle mit Schwerpunkt auf jungen Zielgruppen fokussieren sich bereits heute fast ausschließlich auf mobile Endgeräte. Mit neuen Kundenkanälen experimentieren und gleichzeitig funktionierende Kanäle weiter optimieren zu können, wird in der Zukunft entscheidend für Erfolg und Misserfolg sein.
Wichtig ist jedoch, dass die unterliegende Geschäftslogik in der Regel nur marginal vom Kundenkanal abhängt. Dementsprechend kann das Spryker Commerce OS eine Vielzahl unterschiedlicher Apps gleichzeitig betreuen und der Kunde bekommt ein über alle Kanäle schlüssiges und zusammenhängendes Bild auf seine Daten, Bestellungen und Lieblingsprodukte. Durch seine intelligente Aufteilung erlaubt Spryker also innerhalb weniger Wochen, je nach Anwendungsfall vielleicht sogar innerhalb weniger Tage, einen neuen Kanal einfach auszuprobieren.

Das klingt interessant? 

Wir könnten natürlich noch Stunden weiter erzählen, warum Spryker die Plattform der Wahl im E-Commerce 2018 ist - aber das würden wir gern persönlich mit Blick auf Ihr konkretes Projekt tun. Eine gute Gelegenheit dafür bietet die Internet World in München, auf der wir als Ausstelller vertreten sind.
Vereinbaren Sie jetzt einen Termin mit uns und erfahren sie mehr zu Features, Agilität, Seitenladezeiten, Personalisierung, Sicherheit, Code-Qualität, Produktmanagement, Order Management und vor allem darüber wie Spryker es schafft, Ihr Business in all diesen Punkten zu unterstützen.
Über Michael Türk
Ich bin Lead Solution Specialist bei Spryker und bringe dabei technische und inhaltliche Anforderungen unserer Kunden überein. Dank über 10 Jahren E-Commerce Erfahrung in über 100 verschiedenen Projekten mit verschiedenen Plattformen wie Magento, Oxid und Spryker, habe ich viele gestandene Unternehmen gesehen, die sich am digitalen Geschäft die Zähne ausgebissen - aber auch und überraschende Erfolge die zuvor niemand erwartet hat. Retrospektiv gesehen, erkennt man dabei viele Muster und kann sie auf zukünftige Projekte projizieren.