AmazonWorld News KW47 20.11.2019, 09:00 Uhr

BGH-Urteil über Händler-Haftung für falsche Kundenbewertungen erwartet

Müssen Amazon-Händler für fragwürdige Bewertungen haften? / Ikea zieht sich von Amazon.com zurück / Black-Friday-Woche startet auf Amazon am kommenden Montag / Last Minute Amazon-Marketing-Tipps für Seller und Vendoren
(Quelle: shutterstock.com/Mind and I )
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AMAZON MARKETPLACE

Müssen Online-Händler für fragwürdige Bewertungen haften? Der Bundesgerichtshof (BGH) entscheidet aktuell über die Frage, ob Online-Händler für fragwürdige Produktbewertungen haften müssen. Der Verband Sozialer Wettbewerb hatte einen Amazon-Händler wegen einer strittigen Aussage in einer Produktbewertung verklagt. Das Urteil wird erst in nächster Zeit verkündet. >>>Internetworld

Ikea zieht sich von Amazon zurück: In den USA hat der schwedische Möbelhändler über den Online-Marktplatz von Amazon testweise kleinere Produkte wie Küchenzubehör oder Lampen verkauft. Doch das Experiment wurde jetzt beendet. Gründe wurden nicht bekannt. >>>The Drum
Amazon startet erstmals Black-Friday-Woche: 15 Tage lang will Amazon in diesem Jahr Kunden mit Schnäppchen locken. Erstmals startet der E-Commerce-Konzern in Deutschland eine Black-Friday-Woche. Und das ist noch längst nicht alles. >>>t3n.de
Wie gut funktioniert das Onsite-Partnerprogramm von Amazon: Als Testportal- oder Produktvergleichsbetreiber direkt Empfehlungslisten auf Amazons Plattform veröffentlichen und Provisionen kassieren, wenn Leser einen der darin verlinkten Artikel kaufen: Das ist mit dem im September in Deutschland gestarteten Onsite Partnerprogramm von Amazon möglich. OMR erklärt das Programm und seine Konditionen, hat mit deutschen Teilnehmern gesprochen und versucht herauszufinden, wie viel Geld sich damit verdienen lässt. >>>OMR.com

AMAZON EXPERTS

Amazon Marketing - Last Minute Tipps für Seller und Vendoren: Nächste Woche beginnt mit dem Black Friday die heißeste Phase des Online-Händler-Jahres. Was Amazon-Seller und -Vendoren jetzt noch tun können, um ihr Weihnachtsgeschäft auf dem größten Online-Marktplatz anzukurbeln, erklärt Moritz Meyer von Movesell. >>>Internetworld

AMAZON LOGISTICS

Amazon liefert alle Bestellungen am Wunschtag: Amazon testet in Deutschland seinen "Amazon Day"-Service. Mit dem Dienst können sich Prime-Kunden ihre Bestellungen gebündelt an einem Wunschtag zustellen lassen. Das soll Verpackungsmaterial sparen und mehrfache Anfahrten verhindern. >>>Internetworld
Amazon will Verteilzentrum in Meßkirch bauen: Der Online-Versandhändler Amazon will ein 10.000 Quadratmeter großes Verteilzentrum bei Meßkirch im Kreis Sigmaringen bauen. Das könnte der Gemeinde hunderte neue Jobs bringen. Baubeginn könnte schon im Januar sein. >>>SWR.de

AMAZON COMPANY

EU-Kommission verpflichtet Plattformen zur Meldung von Mehrwertsteuerschulden: Plattformen wie Amazon, eBay oder Alibaba müssen ab 2021 sicherstellen, dass Mehrwertsteuerschulden bei Verkäufen in der EU den jeweiligen Steuerbehörden gemeldet werden. Der Gesetzestext legt fest, welche Daten Online-Plattformen in Zukunft aufzeichnen und den jeweiligen Behörden zur Berechnung der Mehrwertsteuerschuld unabhängiger Verkäufer übermitteln müssen, auch und vor allem für Verkäufe aus Drittländern. Bislang haben EU-Mitgliedstaaten kaum Möglichkeiten, Mehrwertsteuer-Schulden von Verkäufern außerhalb der EU einzutreiben, es sei denn die Verkäufer deklarieren sie selbst ordnungsgemäß. >>>Vestorscapital.com

Amazon bringt kostenlosen Musik-Streaming-Dienst auf weitere Geräte:
Den werbefinanzierten Amazon Music-Dienst gab es bisher nur auf Echo-Lautsprechern. Jetzt ist das kostenlose Streaming-Angebot für Nicht-Prime-Mitglieder für iOS, Android und Fire TV verfügbar. >>>Internetworld

Amazon Web Services eröffnet Marktplatz für Daten: Amazon hat einen Marktplatz für Datensätze eröffnet. Mit AWS Data Exchange erhalten Unternehmen Zugriff auf Daten aus dem Gesundheitsbereich, dem Handel und dem Finanzsektor. >>>Netzwoche.ch

AMAZON O-TON

„Wir arbeiten nicht an Modellen, die vorhersagen können, was unsere Kunden als nächstes kaufen werden.“

Laut Cédric Archambeau, einem der Leiter des Bereiches „Machine Learning“ bei Amazon, hat der US-Konzern das Vorhaben, vorab bestimmen zu können, was Kunden in Zukunft kaufen wollen, aufgegeben. Es sei schon schwer genug, aus bereits gekauften Produkten sinnvolle Empfehlungen abzuleiten - und Kunden nicht mit falschen Angeboten zu nerven. >>>Gründerszene



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