Amazon World News KW 18 02.05.2019, 08:15 Uhr

Amazon.com vermarktet freie Ladeflächen in eigenen Lastern

Seller verlieren Buybox / So viel kostet Black Hat-Marketing auf Amazon / Super-URLs können zur Account-Sperre führen / Automatisiertes Amazon-Advertising / Amazon setzt Spediteuren zu / Amazon-Algorithmen kündigen Mitarbeitern automatisch
(Quelle: shutterstock @MIND AND I)
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AMAZON MARKETPLACE

Amazon-Händler klagen über Buybox-Verluste: In den vergangenen Tagen berichteten Händler über Mailbenachrichtigungen von Amazon, die mit dem Verlust der Buybox für viele ihrer Produkte verbunden waren. Einige Händler vermuten in diesen Maßnahmen ein Preisdiktat seitens Amazon, weil den Verlusten oft eine Mail vorausgeht, in denen Amazon vorschlägt. >>>Wortfilter.de
So teuer soll Blackhat-Marketing auf Amazon sein: Händler, die sich die obersten Plätze der Suchrankings bei Amazon sichern wollen, können dazu offenbar auch Blackhat-Services nutzen. Wie BuzzFeed News berichtet, bekommen sie Informationen von Amazon-Mitarbeitern, die ihnen dabei helfen, die eigenen Produkte zu promoten. Der Preis: 10.000 US-Dollar pro Monat. >>>Re/code
Amazon sperrt Account wegen Super-URLs: In diversen Amazon-US-Communities sind Nachrichten aufgetaucht, dass Händleraccounts gesperrt worden sind, weil Super URL beziehungsweise "2 Step URL" benutzt worden sind. Dieses Thema und vor allem das Risiko ist auch für deutsche und europäische Händler wichtig. >>>Wortfilter.de
E-Recht: Widerrufsbelehrung auf Amazon Pflicht: Wer gewerblich Fernabsatzverträge mit Verbrauchern abschließt, muss diese über ihr Widerrufsrecht belehren. Das LG Würzburg (Urt. v. 7.8.2018 – 1 HK O 434/18) hat entschieden, dass diese Verpflichtung selbstverständlich auch auf Verkaufsplattformen wie Amazon oder eBay gilt. >>>Shopbetreiber-Blog

AMAZON EXPERTS

Vollautomatisches Amazon Advertising mit Künstlicher Intelligenz: Die von Amazon neu eingeführten Targeting-Funktionen für Produkte ermöglichen wesentlich umfangreichere Werbe-Möglichkeiten. Kampagnen können nicht mehr nur auf Keywords, sondern auch auf Produkte ausgerichtet werden. Mit dem Produkt-Targeting ist es einfacher, die Käufer zu erreichen, die Detailseiten zu durchsuchen und die Suchergebnisse nach bestimmten ähnlichen Produkten zu filtern. Da sind Konversionssteigerungen von bis zu 300 Prozent realisierbar, glaubt Marcel Pirlich von Adspert Bitmanagement. >>>AmazonWorld Convention Experten-Blog

AMAZON LOGISTICS

Amazon startet freight.amazon.com: Der E-Commerce-Riese treibt jetzt auch den Spediteuren den Angstschweiß auf die Stirn. Unter freight.amazon.com hat das Unternehmen in den USA eine Plattform gelauncht, über die es seine eigenen Frachtkapazitäten vermarktet - und das zu Preisen, die im Schnitt 26 bis 33 Prozent unter den gängigen Marktpreisen liegen. >>>t3n
Amazon-Algorithmen kündigen Mitarbeitern automatisch: Wer bei Amazon nicht Gas gibt, fliegt raus. Das scheint zumindest für die Lagerarbeiter zu gelten, wie The Verge berichtet. Aus Dokumenten geht hervor, dass jährlich über zehn Prozent der Arbeiter automatisiert gekündigt werden, weil sie nicht produktiv genug arbeiten. >>>Futurezone.at

AMAZON BUSINESS

Start in den Vereinigten Emiraten: Amazon hat gestern seine Präsenz in den Vereinigten Arabischen Emiraten gestartet und ersetzt damit die arabische E-Commerce-Plattform Souq.com mit Amazon.ae. Über 10.000 Dritthändler, viele aus Europa und den USA, sind beim Start mit 21 Millionen gelisteten Produkten dabei - Amazon selbst steuert "nur" 9 Millionen Produkte bei. 1.000 Händler nutzen das örtliche FBA-Netzwerk. >>>Marketplace Pulse
Rekordgewinn für Amazon: Der E-Commerce-Riese ist mit einem Rekordgewinn ins Geschäftsjahr gestartet. Im ersten Quartal wuchs der Überschuss im Jahresvergleich um überraschend starke 125 Prozent auf 3,6 Milliarden Dollar. Die Erlöse stiegen um 17 Prozent auf 59,7 Milliarden Dollar. Das ist zwar ein ordentliches Plus und im Rahmen der Markterwartungen, dennoch lieferte Amazon damit das vierte Quartal mit teils deutlich abflauendem Umsatzwachstum in Folge. >>>Blick.ch
Amazon-Gewerkschafter vernetzen sich von Polen bis Pakistan: Bei einem Vernetzungstreffen in Berlin haben Amazon-Mitarbeiter aus zahlreichen Ländern dem Internetversandhändler unfaires Gebaren vorgeworfen. "Amazon tritt die Rechte der Beschäftigten mit Füßen", sagte Ver.di-Bundesvorstand Stefanie Nutzenberger. In der Hauptstadt kamen die Vertreter von Beschäftigten aus mehr als 15 Ländern zusammen, darunter Brasilien, Pakistan, den USA, Polen und Argentinien. >>>Spiegel Online

AMAZON ZAHLEN 

800 Millionen Dollar investiert Amazon allein im laufenden Vierteljahr, um Prime-Kunden künftig innerhalb eines Tages beliefern zu können. >>>Blick.ch



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