AmazonWorld News 32 07.08.2019, 09:17 Uhr

Amazon.com startet Outlet für überschüssige FBA-Waren

Amazon-Outlet für überschüssige FBA-Waren / ebay verklagt Amazon wegen Händler-Klau / Fordert Amazon Preisparität von Marktplatzpartnern? / Logistikzentrum in Barcelona mit Pegasus-Robotern eröffnet im Herbst / Französische Digitalsteuer müssen Amazon-Seller bezahlen
(Quelle: shutterstock.com/MIND AND I)
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AMAZON MARKETPLACE

Amazon-Outlet für überschüssige FBA-Waren: Auf Amazon.com gibt es ab sofort neben den Warehouse Deals, in denen Amazon wiederaufbereitete Retouren günstig verkauft, jetzt auch ein Amazon Outlet. Hier werden vergünstige Neuwaren zum Kauf angeboten. Geliefert werden sie vornehmlich von FBA-Händlern: Verkäufer können über das Outlet überschüssige FBA-Waren abverkaufen oder Produkte ganz abstoßen, beispielsweise um Lagergebühren zu sparen oder Kosten für Remission oder Entsorgung zu vermeiden. Welche Waren im Outlet angeboten werden dürfen, bestimmt Amazon, das Angebot wechselt wöchentlich. >>>eCommerce Bytes
eBay vs. Amazon, Teil 2: Bereits zum wiederholten Mal geraten Amazon und eBay wegen der aggressiven Abwerbung von ebay-Sellern durch Amazon-Mitarbeiter aneinander. Im Oktober 2018 war der Riese aus Seattle deshalb bereits von eBay abgemahnt worden. Jetzt hat ebay offiziell beim Bundesgericht in Kalifornien Klage gegen drei Amazon-Mitarbeiter eingereicht. Ihnen wird vorgeworfen, dass sie für ein illegales Akquise-Programm verantwortlich sein sollen, welches das eBay Nachrichten-System ausnutzt, um neue Händler für Amazon zu gewinnen. >>>Wortfilter
Amazon spricht beim Pricing ein Wörtchen mit: Der E-Commerce-Riese warnt seine Marktplatzpartner, dass ihnen Strafen drohen würden, wenn sie Produkte anderswo günstiger verkaufen als auf dem Amazon-Marktplatz, berichtet Bloomberg. Die Anbieter kuschen - aus Angst, die Amazon-Umsätze zu verlieren. >>>eCommerce Bytes
Intersport-Händler dürfen Restposten auf Amazon verkaufen: Erstmals unterstützt die Einkaufsgenossenschaft die Ladenbesitzer aktiv beim Verkauf über die großen Plattformen im Netz. Unter dem Label "Budget Sport" wurde eine neue Marke eingeführt, unter der Händler Restposten bei Amazon verkaufen können. >>>SAZ-Sport
Amazon gibt französische Digitalsteuer an Dritthändler weiter: Der Online-Handelskonzern Amazon hat angekündigt, die Kosten der neuen französischen Digitalsteuer auf seine Kunden umzulegen. "Wir haben keine andere Option, als sie weiterzureichen", teilte der Konzern mit. Der Wettbewerb sei hart und erlaube schon jetzt nur geringe Margen. Außerdem würde der Konzern momentan "massive Investitionen" tätigen. Konkret sollen die Kosten der Steuer auf die Drittanbieter umgelegt werden, die Produkte auf dem Amazon-Marketplace anbieten. >>>Zeit Online
FTC untersucht offiziellen Apple-Store auf Amazon: Die Federal Trade Commission untersucht die Vereinbarung, mit der der Direktvertrieb von Apple-Produkten über Amazon eingeleitet wurde, da dies negative Auswirkungen auf kleinere Drittanbieter hat. Mit dem im vergangenen November angekündigten Deal konnte Apple die Verfügbarkeit seiner Hardware auf der Amazon-Plattform deutlich steigern. >>>Twittersmash.com

AMAZON EXPERTS

Amazon Marketing: Amazon drückt bei der Weiterentwicklung seiner Marketing-Services dieses Jahr ordentlich aufs Gas. Wer die Feinheiten der vielen Neuerungen für sich nutzen will, muss tief ins Detail einsteigen, rät AMS-Experte Adrian Jaroszynski. Denn: "Geld reinschütten, Ads schalten, absahnen - das klappt nicht." >>>Internetworld

AMAZON LOGISTICS

Neues Logistikzentrum in Barcelona: Amazon wird nahe Barcelona im Herbst sein siebtes Verteilzentrum in Spanien eröffnen. Es wird das erste in Europa sein, dass die neuesten Lager-Roboter der Reihe "Pegasus" nutzt. >>>Tamebay
Amazon-Zusteller betrügen um Millionen: Über mehrere Jahre waren zwei Amazon-Angestellte Teil einer großangelegten Betrugsmasche. Sie waren als Fahrer bei einem Lieferdienst für Amazon tätig und sollen immer wieder Sendungen gestohlen haben. Diese wurden an ein vermeintliches Pfandleihhaus verkauft und anschließend erneut über dem Marktplatz zum Verkauf angeboten. Dadurch soll ein Schaden von mehreren Millionen Dollar entstanden sein. >>>Onlinehaendler-News.de

AMAZON BUSINESS

Amazon startet Project Zero in Europa: Mit seinem „Project Zero“ kämpft der E-Commerce-Riese seit heute auch in Europa engagiert gegen Produktfälschungen auf der Plattform: Durch verschiedene technische Maßnahmen und den Einsatz von Künstlicher Intelligenz will Amazon zusammen mit den Markenherstellern die Zahl der Fälschungen auf seiner Plattform auf null reduzieren. Ein Pilotversuch mit rund 15 Händlern geht jetzt in den Regelbetrieb über. In den USA wurden seit dem Start von Project Zero über 65 Millionen verdächtige Produkte von Marken gestoppt, die für Project Zero registriert sind. >>>Handelsblatt.com
Amazon stellt Support für Dash Buttons endgültig ein: Die Dash Buttons von Amazon waren kein durchschlagender Erfolg: Der E-Commerce-Riese wird die physischen Bestellknöpfe ab dem 31. August 2019 weltweit deaktivieren. >>>Internetworld

AMAZON ZAHLEN

Aktien im Wert von 2,8 Milliarden US-Dollar hat Jeff Bezos innerhalb einer Woche verkauft. Der Amazon-CEO hat bereits Ende Juli Anteile im Wert von 1,8 Milliarden Dollar veräußert. >>>Handelsblatt

AMAZON O-TON

"Ein Monopol wird definiert als die Macht, Preise zu kontrollieren oder Wettbewerb auszuschließen. Amazon hat die Macht, beides zu tun."
Die US-amerikanische Kartell-Expertin Sally Hubbard hält Amazon ganz klar für einen Monopolisten, sagt aber auch: Ein Monopol zu haben ist allein noch nicht strafbar; nur die Ausnutzung und aktive Erhaltung des Monopols durch wettbewerbsfeindliche Maßnahmen müsse die Kartellbehörden auf den Plan rufen. Dafür gebe es bei Amazon allerdings genug Anzeichen. >>>Marketplace Pulse



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