Fokus auf Ausbau dauerhafter Stores 07.03.2019, 09:21 Uhr

Amazon macht alle Pop-up-Läden dicht

Amazon schließt all seine 87 Pop-up Stores in den USA. Im Gegenzug baut der E-Commerce-Riese seine stationären, dauerhaften Buch- und 4-Sterne-Läden aus.
(Quelle: shutterstock.com/alexfan32 )
Bis Ende April will Amazon in den USA seine 87 Pop-up Stores schließen, berichtet CNBC. Der E-Commerce-Riese betreibt derzeit unter anderem in Whole Foods-Läden, Geschäften von Kohls sowie in Einkaufszentren diverse Stores auf Zeit. In den Geschäften können Kunden Amazon-Produkte wie Fire Tablets, Kindle E-Readers, Echo-Smart Speakers sowie Amazon-Dienste wie Prime Video, Audible und Kindle Unlimited ausprobieren.
Die Schließung ist für Mitbewerber indes kein Grund zur Freude. Denn Amazon plant neue dauerhafte Buch- und 4-Sterne-Shops zu eröffnen, um seine stationäre Präsenz zu stärken. In den 4-Sterne-Shops von Amazon können Kunden ausgewählte Produkte, die auf dem Marktplatz verkauft werden und eine Kundenbewertung von mindestens vier Sternen haben, testen.
"Nach reiflicher Überlegung sind wir zu der Entscheidung gekommen, unser Pop-up-Store-Programm einzustellen, wir erweitern stattdessen Amazon Books und Amazon 4-Sterne, wo wir ein umfassenderes Kundenerlebnis und eine größere Auswahl bieten", teilte ein Amazon Sprecher mit.

Amazon geht immer mehr in die Fläche

Des Weiteren sollen bis 2021 rund 3.000 neue Filialen der kassenlosen Supermärkte Amazon Go geschaffen werden. Diese könnten den etablierten Supermarktketten verstärkt Konkurrenz machen. Jeff Bezos Ziel ist es unter anderem, mit Amazon Go die langen Schlangen an den Kassen vor allem zu Stoßzeiten zu reduzieren und damit das Shopping-Erlebnis für Kunden zu verbessern.
Darüber hinaus arbeitet der E-Commerce-Riese an einem Convenience Store, der frische Fertiggerichte sowie eine begrenzte Auswahl an Lebensmitteln verkaufen soll.
Vergangene Woche wurde zudem bekannt, dass Bezos mit dem Launch einer neuen Supermarktkette liebäugelt. Die erste Filiale soll bereits Ende des Jahres in der Westküstenmetropole Los Angeles öffnen. Der Konzern könnte auch den Kauf lokaler Supermarktketten, die jeweils rund ein Dutzend Geschäfte betreiben, erwägen. Eine Stellungnahme von Amazon zu diesen Vorhaben gibt es bisher aber noch nicht.
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(Quelle: AmazonWorld Convention)




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