AmazonWorld News KW03 16.01.2019, 09:10 Uhr

Amazon bringt Alexa ins Auto

Amazon fordert in Frankreich, Italien und Spanien Verkäufergebühren nach, Investitionen in Lagerrobotik-Spezialist Balyo, Dash-Buttons sind unzulässig und werden weiterhin verkauft, Erste Echo Auto werden ausgeliefert
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AMAZON MARKETPLACE

Amazon.fr, .it und .es fordern Seller-Gebühren nach: Der Marktplatz hat aufgrund eines technischen Fehlers für Verkäufe auf seinen italienischen, französischen und spanischen Plattformem am 19., 20. und 21. September keine Verkäufergebühren berechnet. Die ausstehenden Gebühren zieht Amazon jetzt via Amazon Payments ein. Die Abbuchung läuft unter der Bezeichnung "Adjustment" (Anpassung). >>>Tamebay
Österreichische Händler fordern Regulierung von Amazon: Österreichs Handelsverband drängt auf ein neues Infrastrukturgesetz, eine neutrale Behörde soll Amazon kontrollieren. >>>derStandard

AMAZON LOGISTICS

Amazon will mehr Lagerroboter: Der Internet-Konzern plant offenbar Großeinkäufe bei dem auf autonome Lagerfahrzeuge spezialisierten französischen Unternehmen Balyo und hat sich gleichzeitig Optionen zum Kauf von bis zu 29 Prozent der Aktien des Herstellers von Intralogistik-Leitsystemen gesichert. >>>Lebensmittel Zeitung (für Abonnenten)

AMAZON BUSINESS

Dash Buttons sind unzulässig - aber das ist Amazon wurst: Amazon muss seine WLAN-Bestellknöpfe vom Markt nehmen. Das Oberlandesgericht München hat dem Unternehmen letzte Woche verboten, Waschmittel, Kaffee und andere Waren des täglichen Bedarfs in Deutschland weiter so zu verkaufen. Der Kritikpunkt der Richter: Die Bestellknöpfe führten zu intransparenten Bestellungen. Die Dash-Buttons wurden damit bereits in zweiter Instanz von einem Gericht für unzulässig erklärt. Dem E-Commerce-Riesen ist der Gerichtsbeschluss fürs erste herzlich egal. Amazon bietet seine Dash-Buttons weiterhin unverändert an. >>>Internetworld >>>Onvista.de
Eigenmarke für Tierfutter: Lifelong verspricht qualitativ hochwertige Mahlzeiten für gesunde Tiere zu einem attraktiven Preis. Das Sortiment umfasst Premium-Trocken- und -Nassfutter für Hunde und Katzen. >>>Pressemitteilung
Whole Foods kommt als Bio-Foodmarke nach Deutschland: Amazon tritt in Deutschland erstmals in Konkurrenz zu anderen Biomarken, die schon länger Waren über den Versandhändler anbieten. 19 verschiedene, in Tüten verpackte Bioprodukte der eigenen Hausmarke Whole Foods wie Kürbiskerne, Popcorn-Mais oder Trockenfrüchte sind seit 20. Dezember im Shop zu finden. >>>Supermarktblog
Nächste Gerichtsschlappe für Amazon: Der Verband der E-Zigaretten-Händler hat vor dem Landgericht Frankfurt eine einstweilige Verfügung gegen den Handelsriesen erwirkt. Dieser muss künftig dafür sorgen, dass nicht in Deutschland registrierte Anbieter von E-Zigaretten aus dem Ausland ihre Produkte nicht weiter über die Plattform verkaufen. >>>Handelsblatt.com
Kartendienst Here startet Zusammenarbeit mit Amazon: Der Kartendienst Here arbeitet mit Amazon an einer neuen Navigationslösung auf Basis von Alexa Auto. Damit erhalten Autohersteller eine sprachgesteuerte Komplettlösung für die Wegführung im Fahrzeug. >>>Internetworld
Auslieferung von Echo Auto hat begonnen: Amazons Sprachassistent für die Nutzung im Auto, der schon im September angekündigt wurde, wird mittlerweile an die ersten Vorbesteller verschickt. Über eine Million Kunden hätten den Echo Auto in der ungewöhnlich langen Pre-Order-Phase vorbestellt, teilte Steve Rabuchin, Vice-President Alexa, mit. Mittlerweile springen bereits die ersten Skill-Entwickler auf die Auto-Alexa auf: Das Wiener Start-up Parkpop hat einen Park-Skill entwickelt. Über die „Parking Made Easy“ genannte Fähigkeit können Nutzer Alexa fragen, ob und wie lange sie auf einem Parkplatz parken dürfen, oder wo sie die nächste Parkgarage finden. >>>Techcrunch >>>Futurezone

AMAZON ZAHLEN

63,4 Millionen Pfund führt Amazon UK in Form von Steuern an den britischen Staat ab. Das ist weniger als 1 Prozent des in Großbritannien erwirtschafteten Amazon-Umsatzes. Selbst auf der Unternehmer-freundlichen Insel ist das vergleichsweise wenig. >>>The Guardian

AMAZON O-TON

"Jeder Amazonhändler ohne Diversifikation ist schlicht scheinselbstständig."
Christian Kelm, Gründer und Geschäftsführer von Content-Keyword-Management, versteht unter FBA "Festangestellt bei Amazon". Auf Etailment erklärt er, warum. >>>Etailment.de



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