AmazonWorld News KW 33 15.08.2018, 08:02 Uhr

4 von 5 Deutschen kennen den "Prime Day"

Mindestens 15 Amazon-Eigenmarken auf Amazon.de / Wie Birkenstock auf Amazon gefangen ist / Doppelt soviele Amazon Locker wie 2017 / Britische Werbeaufsichtsbehörde kassiert Amazon-Lieferversprechen / Kliniken für Amazon-Mitarbeiter geplant / 82 Prozent der Deutschen wissen, was der "Prime Day" ist
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AMAZON MARKETPLACE

Amazons Eigenmarkenstrategie: Mindestens 15 Eigenmarken führt Amazon bereits in Deutschland, hat eine ausführliche Recherche von Internet World Business ergeben. Neben dem breiten Sortiment von AmazonBasics gibt es auch viele Marken, die nicht auf den ersten Blick als Amazon-Töchter erkennbar sind. Oder wussten Sie, dass die Rasierklingen von "Solimo", die Taschentücher von "Presto" oder das Eiweiß-Pulver von "Amfit" aus dem Hause Amazon stammen? Alle aufgespürten Amazon-Eigenmarken finden Sie auf >>>Internetworld.de
Der Fall Birkenstock: Gefangen auf Amazon? Wenn bei Amazon gegen den Willen des Herstellers Markenware verkauft wird, ist nicht Amazon der Böse. Der Hersteller selbst hat seine Vertriebskanäle nicht im Griff, zeigt eine ausführliche Analyse. >>>Internetworld

AMAZON LOGISTICS

Doppelt soviele Amazon Locker wie 2017: Amazon hat die Zahl seiner Paket-Abholstationen in Deutschland auf "rund 400" erhöht. Im September 2017 standen erst 180 Amazon Locker. Inzwischen können Kunden in Berlin, München, Essen und Köln ihre Pakete in die Locker liefern lassen. >>>Wirtschaftswoche

Amazon stellt City-Logistik neu auf: Der Marktplatz sortiert seine eigenen Transportgesellschaften unter dem Namen Amazon Logistik SnL 1 GmbH neu. Erste Amtshandlung der neuen Tochtergesellschaft ist die Verkündung des Deutschland-Starts des "Small and Light"-Programms für günstige Schnelldreher. Dafür werden in Stellenanzeigen aktuell Mitarbeiter für "Logistikstationen" gesucht. >>>Exciting Commerce

Amazon UK muss Liefergarantie zurücknehmen: Die britische Werbeaufsichtsbehörde hat Amazon wegen falscher Lieferversprechen gerügt. Im letzten Weihnachtsgeschäft konnte der Versender in mehreren Fällen nicht wie eigentlich versprochen innerhalb eines Werktags liefern. Die Behörde fordert deshalb, dass Amazon das Werbeversprechen "unlimited one-day delivery" zurücknimmt. >>>The Guardian

AMAZON BUSINESS

Britische Regierung denkt über E-Commerce-Steuer nach: Da die Umsatzeinbrüche der britischen Innenstädte aufgrund des florierenden Online-Handels drastische Ausmaßen angenommen haben, werden in der britschen Regierung Stimmen laut, die eine spezielle Besteuerung für E-Commerce-Player fordern. Damit solle Steuergleichheit zwischen einheimischen Unternehmen und E-Commerce-Playern, die wie Amazon in europäischen Steueroasen ihre Abgaben zahlen, hergestellt werden. >>>Internet Retailing
Amazon will Kliniken für eigene Mitarbeiter: Die Belegschaft des Mega-Konzerns bekommt offenbar eine eigene Betriebs-Klinik in der Konzernzentrale in Seattle. Das sollen zwei eingeweihte Quellen dem US-Sender CNBC verraten haben. Der Grund: Amazon-Chef und Tech-Milliardär Jeff Bezos findet die Krankenversicherung der Mitarbeiter zu teuer. >>>Internetworld.de

Amazons Alexa soll in Autos sprechen: Amazon kündigt eine Open-Source-Software an, mit der Alexa von Herstellern besser in Autos integriert werden kann. Mit der Sprachsteuerung über Alexa sollen die Infotainment-Systeme für u.a. Navigation und Medien verbunden werden. >>>VentureBeat

AMAZON ZAHLEN

82 Prozent der Deutschen können mit dem Begriff "Prime Day" etwas anfangen. 28 Prozent haben sich dieses Jahr an Amazons Schnäppchen-Tag beteiligt, etwas weniger als im Vorjahr. >>>Welt.de

AMAZON O-TON

"Großkunden und Onlinehändler wie Amazon und Zalando nutzen ihre Marktmacht. Sie zahlen den Paketdiensten teils nur 1,80 Euro pro zugestelltem Paket. Anhand einer repräsentativen Untersuchung konnten wir 2016 in einzelnen Regionen Zustellpreise von nur 52 Cent pro ausgeliefertem Paket nachweisen. Zustellfirmen sind damit nicht lebensfähig."
Horst Manner-Romberg, Geschäftsführer des auf die KEP-Dienste spezialisierten Hamburger Beratungsunternehmens MRU, hält eine Preisanhebung der Paketkosten für Großkunden für unausweichlich. >>>General-Anzeiger Bonn



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