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Made.com

Online-Möbelhändler Nach Insolvenz: Made.com-Kunden erhalten keine Erstattung

Shutterstock/T. Schneider
Shutterstock/T. Schneider

30.000 Kunden gehen im Zuge der Made.com-Pleite leer aus: Der insolvente Möbelhersteller kann das Geld, das sie im Voraus für Bestellungen gezahlt hatten, nicht zurückzahlen. Der Gesamtschaden soll sich auf fast 12 Millionen Pfund belaufen.

Wie "The Guardian" berichtet, sollen 30.000 Kunden keine Rückzahlungen auf bestellte Waren erhalten. Die Schadenssumme liege bei knapp zwölf Millionen Pfund.

PricewaterhouseCoopers (PwC) wurde am 9. November 2022 zum Verwalter von Made.com ernannt. Aus einem Dokument geht nun hervor, dass die Mittel des insolventen Unternehmens nicht ausreichen werden, um den zweistelligen Millionenbetrag an die Gläubiger zurückzuzahlen. Ein Teil (circa 1,9 Millionen Pfund) wurden einigen Kunden jedoch durch Kreditkartenrückbuchungen erstattet.

Der Hauptkreditgeber von Made.com, die Silicon Valley Bank, soll die gesamten 3,8 Millionen Pfund zurückerhalten, nachdem der Einzelhändler Next die Marke und die Datenbank von Made.com für 3,4 Millionen Pfund gekauft hat. Die meisten Angestellten und die britische Steuerbehörde (HMRC) werden ebenfalls vollständig entschädigt. Mehr als 300 Mitarbeiter wurden im Zuge der Insolvenz bereits entlassen.

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