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Felix Bauer und Johannes Kliesch

Finanzierungsrunde D2C-Marke Snocks holt sich Investor an Bord und setzt auf Internationalisierung

Snocks-Gründer Felix Bauer (li.) und Johannes Kliesch
Snocks-Gründer Felix Bauer (li.) und Johannes Kliesch

Das Mannheimer Start-up Snocks konnte sich Investorenkapital in zweistelliger Millionenhöhe sichern. Mit dem frischen Geld soll die internationale Expansion des Socken- und Wäschelabels vorangetrieben werden.

Das D2C-Start-up Snocks hat sich Cathay Capital als Investor an Bord geholt. Laut einer Mitteilung investiert die Private Equity Gesellschaft einen zweistelligen Millionenbetrag in die junge D2C-Marke.

Snocks wurde von Johannes Kliesch und Felix Bauer 2016 mit dem Ziel gegründet, über Amazons FBA-Marketplace Sneaker-Socken zu verkaufen. Das Gründer-Duo wird auch weiterhin die deutliche Mehrheit am Unternehmen behalten und die Geschäfte weiterführen.

"Letztlich haben uns die Erfahrung und der Zugang zu einem globalen Ökosystem davon überzeugt, dass Cathay Capital der richtige Partner für unsere nächste Wachstumsphase ist", sagt Gründer Felix Bauer. "Darüber hinaus erwarten wir Knowhow-Transfer beim Sourcing in Asien, wo sich die Hauptproduktionsstätten für die Snocks-Sortimente befinden."

Wachstums- und Internationalisierungspläne

Snocks war bislang auf Bootstrapping ausgelegt und ist aus dem eigenen Cashflow heraus gewachsen. Die Kursänderung solle nun in erster Linie die eigenen Wachstums- und Internationalisierungspläne vorantreiben. "Wir wollen unser Business noch in diesem Jahr nach Frankreich ausweiten und ein Office in Paris eröffnen. Wir planen dort binnen eines Jahres einen Umsatz von rund einer Million Euro erwirtschaften zu können - auch deutlich mehr ist denkbar", sagt Kliesch.

Frankreich solle dabei als Proof of Concept dienen, um die Expansion anschließend in weiteren westeuropäischen Ländern wie Spanien, Italien und die nordischen Länder fortzusetzen. Zudem werde der Online-Pure-Player künftig mehr in das Brandbuilding, auch in Form von Events, investieren.

"Wir wissen, dass wir mit unseren Basic Produkten eine hohe Relevanz in fast allen Zielgruppen haben
und sehen daher noch viel Potenzial für unseren Kernmarkt, aber auch für ausländische Märkte.
Um dafür gut gerüstet zu sein, werden wir auch stark in unseren Lagerbestand investieren, um
immer lieferfähig zu sein", so Kliesch.

Wie man als Start-up eine Marke aufbaut und erfolgreich über Amazons FBA-Marketplace verkauft, hat der Snocks-Gründer auf der Marktplatz Convention 2021 verraten.

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