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Internationalisierung Air Up expandiert in die USA

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Die deutsche D2C-Erfolgsgeschichte Air Up bricht auf zu neuen Ufern: Das 2019 gegründete Start-up, das Wasser mithilfe von Duft aromatisiert, will mit der Unterstützung prominenter Investoren (darunter Ashton Kutcher) den US-Markt erobern. 

Air Up ist eine klassische D2C-Erfolgsgeschichte: 2019 in Deutschland gegründet, sammelte das Trinksystem zur Duft-Aromatisierung von Trinkwasser schnell Investorengelder in zweistelliger Millionenhöhe ein, expandierte in acht europäische Länder, wuchs innerhalb von zwei Jahren auf über 20 Millionen Euro Umsatz und erreichte in seinem vierten Geschäftsjahr die Profitabilität. Ebenso rasant wuchs die Mitarbeiterzahl (heute fast 300) und das Sortiment (aktuell 26 Geschmacksrichtungen).

Expansion in die USA

Das hohe Tempo führt das D2C-Start-up jetzt zum nächsten Schritt: Air Up will den US-Markt erobern. Dabei geht das Unternehmen nach dem gleichen Prinzip vor wie in Europa: Zunächst sicherte sich das Team um Co-Gründerin Lena Jüngst die Unterstützung namhafter US-Investoren wie PepsiCo Inc., Ashton Kutcher und Guy Oseary. 

Danach folgte die Markteinführung in den USA: Air Up startet im US-Markt mit einem Portfolio von zehn Geschmacksrichtungen. Zum Zeitpunkt der Markteinführung beschäftigt das Unternehmen bereits 35 Mitarbeiter:innen in den USA und hat seinen Hauptsitz in Santa Monica. Der globale Hauptsitz des Unternehmens bleibt in München, Deutschland.

"Bis heute war es eine unglaubliche Reise", sagt Lena Jüngst zum Marktstart in den USA. "Wir haben ein außerordentliches Wachstum und eine große Begeisterung für die Marke in Europa erlebt, und wir wissen, dass unser Trinksystem eine sehr innovative Lösung für viele Menschen in den USA darstellt. Wir sind begeistert, dass wir die Art und Weise, wie die Amerikaner und Amerikanerinnen Wasser konsumieren, mit Hilfe unseres duft-basierten Trinksystems verändern können. Daher freuen wir uns darauf zu sehen, wohin uns dieses nächste Kapitel führen wird."

Neben dem Start in den USA konzentriert sich das Unternehmen in diesem Jahr auf seine Nearshoring-Aktivitäten. So plant Air up, bis Ende 2022 einen Großteil seiner Produktion nach Europa zu verlagern.

Lena Jüngst stand uns letztes Jahr im Podcast "D2C-Durchstarter" Rede und Antwort. Auch in diesem Gespräch spielte die internationale Expansion von Air Up eine große Rolle. 

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