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Nike Swoosh mit Schriftzug Just do it

Starkes drittes Quartal Nike: "Strategie zur Beschleunigung des Consumer-Direct-Geschäfts geht auf"

Shutterstock/geogif
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Die US-amerikanische Marke Nike kann ihren Umsatz im dritten Quartal 2022 (bis Ende Februar) um fünf Prozent steigern. Dabei profitierte das Unternehmen insbesondere von der hohen Nachfrage am Heimatmarkt. Auch das Online- und das D2C-Geschäft liefen gut.

Der US-amerikanische Sportartikelhersteller Nike (Beaverton, Oregon) überrascht mit starken Zahlen für das dritte Quartal, das am 28. Februar 2022 endete.

Der "Swoosh" erzielte einen Umsatz von rund 10,9 Milliarden US-Dollar (9,8 Milliarden Euro) und konnte damit fünf Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum erreichen. Beim Nettogewinn musste man mit 1,4 Milliarden US-Dollar (1,27 Milliarden Euro) jedoch Einbußen von rund vier Prozent hinnehmen.

Im dritten Quartal konnte Nike insbesondere von der hohen Nachfrage am Heimatmarkt Nordamerika profitieren: Hier erreichte man ein Umsatzplus von neun Prozent.

Online und D2C

Auch das digitale Geschäft stieg um 22 Prozent, angetrieben durch zweistellige Zuwächse in Nordamerika, APLA (Raum Asien-Pazifik und Lateinamerika) und in EMEA. So konnten teilweise die Rückgänge in China ausgeglichen wurden. Hier sanken die Umsätze um acht Prozent, weil man der Lieferung nach Nordamerika aufgrund der Corona-bedingten Fabrikschließungen Vorrang eingeräumt hatte.

Der Bereich D2C, genannt Nike Direct, konnte um 14 Prozent zulegen, was man mit der Erholung nach den Lockdowns begründet. "Die starken Ergebnisse von Nike in diesem Quartal zeigen, dass unsere Strategie zur Beschleunigung des Consumer-Direct-Geschäfts aufgeht, denn wir investieren, um unsere Wachstumschancen zu nutzen" kommentiert John Donahoe, Präsident und CEO von Nike, das Ergebnis in diesem Bereich.

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