INTERNET WORLD Business Logo Abo

Digitale Transformation Wie der Lederwarenhersteller Braun Büffel in Rekordzeit zur D2C-Brand wurde

Braun Büffel
Braun Büffel

Früher kauften Kunden die Lederwaren von Braun Büffel vornehmlich im stationären Handel. Inzwischen liegt der D2C-E-Commerce-Umsatz bei 30 Prozent. Das Besondere daran: Die Handelspartner reagieren nicht verschnupft, sondern begeistert auf die Digitaloffensive.  

Seit über 130 Jahren fertigt das mittelständische Familienunternehmen Braun Büffel im rheinland-pfälzischen Kirn hochwertige Lederprodukte mit einer besonderen Liebe zum Detail. Die Taschen und Kleinlederwaren werden über 400 Verkaufsstellen in Deutschland und 150 Handelspartner in anderen europäischen Ländern vertrieben. Zudem gibt es vier eigene Braun Büffel-Stores in München, Wertheim, Kirn und Landquart in der Schweiz. 

Doch der Strukturwandel im stationären Handel führte im angestammten Geschäft zu einer gewissen Stagnation. Der generelle Frequenzverlust im stationären Handel ging auch an Braun Büffel nicht spurlos vorbei. Zudem hatte das Unternehmen als klassischer mittelständischer Hersteller zu wenig Einfluss auf Sortimentsauswahl und Tiefe seiner Handelspartner. “Der Facheinzelhandel war nicht offen für neue Ansätze oder hochwertigere Kollektionen”, erinnert sich Christiane Brunk, die das Unternehmen als Geschäftsführerin in inzwischen vierter Generation leitet. Darüber hinaus entsprach die Präsentation der Produkte stationär und auch in den Online-Shops der Handelspartnern nicht immer den Vorstellungen der Brand.

Sie möchten weiterlesen?
Digital plus jetzt 1 Monat kostenlos testen*
  • alle PLUS-Artikel auf allen Devices lesen
  • Inklusive digital Ausgabe des Magazins
  • alle Videos und Podcasts
  • Zugang zum Archiv aller digitalen Ausgaben
  • Commerce Shots, das Entscheider-Briefing für den digitalen Handel
  • monatlich kündbar

*danach € 9,90 EUR/Monat, monatlich kündbar

Das könnte Sie auch interessieren