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Abo-Commerce

Wie man mit Abo-Boxen langfristige Kundenbeziehungen aufbauen kann

shutterstock.com/Daria Nipot
shutterstock.com/Daria Nipot

Nicht erst seit dem Boom von D2C-Brands versuchen Händler, Kunden über Produktabos langfristig an sich zu binden. Anbieter wie The Female Company, Foodist, bloomon und On erklären ihre Strategie.

Das Beispiel Hello Fresh weckt Begehrlichkeiten: Einst von der Lebensmittelbranche als Exot belächelt, der es vor allem versteht, hohe Verluste zu schreiben, hat sich der Kochboxenversender inzwischen zum Börsenkonzern mit einer Bewertung gemausert, die höher ist als die der Lufthansa. Das Interesse der Investoren verwundert nicht, sind doch Produktabos quasi der Idealzustand der Kommerzialisierung: Abo-Modelle erlauben eine genaue Planung von Produktions- und Lieferketten, was nicht nur ökonomisch attraktiv ist, sondern auch ressourcenschonend. Und die Kunden müssen nicht immer wieder aufs Neue zu Käufen motiviert werden, was die Marketing-Budgets schont und die Margen steigert.

Entsprechend gibt es kaum ein Produktsortiment mehr, in dem nicht schon ein Anbieter das Potenzial von Produktabos ausgelotet hat - von Kosmetik bis zum Hundespielzeug. Beflügelt wird der Trend von D2C-Start-ups, die vor allem dann schnell den Sprung in die Profitabilität schaffen, wenn sie möglichst wenig Geld in Marketing investieren und gewonnene Kunden bestmöglich an sich binden.

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