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E-Commerce-Strategie Warum Zwilling neben dem Direktvertrieb auf starke Online-Handelspartner setzt

Zwilling
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Viele Hersteller suchen derzeit händeringend den direkten Kontakt zu ihren Kunden. Der Küchenwerkzeughersteller Zwilling hingegen unterstützt zusätzlich seine Fachhandelspartner. Warum das so ist, haben wir CDO Sebastian Labud gefragt.

Dass an der digitalen Transformation kein Weg mehr vorbeiführt, war Erich Schiffers, Chef des Solinger Kochgeschirrhersteller Zwilling schon vor Corona klar. Wie sehr sich die Investition in Personalausbau, Infrastruktur und neue Projekte im Jahr 2020 bezahlt machen würden, war dann aber vermutlich auch für ihn eine Überraschung. Nach zuletzt rückläufigen Umsätzen schrieb die Tochter der Werhahn-Gruppe ausgerechnet in der Corona-Pandemie neue Umsatzrekorde.

Trotz über Wochen weltweit geschlossener Läden erreichte Zwilling ein Umsatzplus von 16 Prozent auf über 740 Millionen Euro. Der Online-Umsatz stieg auf knapp 300 Millionen Euro und macht jetzt 40 Prozent des Gesamtumsatzes aus. Dafür sorgte nicht nur der eigene Online-Shop, den Zwilling im vergangenen Jahr in 14 Ländern auf ein neues Shopsystem migrierte. Vor allem die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit seinen Fachhändlern entpuppte sich für den Küchenausrüster als Erfolgsmodell.

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