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Modehändler H&M: Online-Umstellung nagt am Gewinn

shutterstock.com/Electric Egg
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Die Umstellung auf Online kostet Geld - das spürt auch H&M. Der Fashion-Händler muss im ersten Quartal Einbußen beim Gewinn hinnehmen.

Der Modehändler Hennes & Mauritz (H&M) hat im ersten Quartal weniger verdient als im Vorjahr. Grund waren unter anderem millionenschwere Kosten für den Austausch der Online-Plattform in Deutschland, wie das Unternehmen am Freitag in Stockholm mitteilte. Dazu kamen Kosten für neue Logistiksysteme.

Der Gewinn vor Steuern sank daher im Ende Februar abgelaufenen Quartal von 1,27 Milliarden auf 1,04 Milliarden schwedische Kronen (rund 99,8 Millionen Euro). Das lag jedoch über den Erwartungen der Analysten, die mit deutlich weniger gerechnet hatten.

Nach Steuern sank der Gewinn von 1,3 Milliarden auf 803 Millionen Kronen (77,11 Millionen Euro). Allerdings hatte H&M im vergangenen Jahr auch von der US-Steuerreform profitiert.

Die Online-Umstellung in Deutschland nagte auch am Umsatzwachstum. Wie bereits bekannt, stiegen die Erlöse um zehn Prozent auf 51 Milliarden Kronen (4,9 Milliarden Euro), währungsbereinigt betrug das Plus vier Prozent.

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