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Handelsstrategien

Oberalp-CEO Christoph Engl: "Innovation braucht eine klare Haltung"

shutterstock.com/Sunny Studio
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In der Corona-Krise zeigte der Handel einen nie gekannten Innovationswillen. Wie erhält man sich diesen Spirit? Darüber diskutierten auf der "Retail Business Week" Marcus Diekmann von Rose Bikes, Oberalp-CEO Christoph Engl und Mathias Gehrckens von Accenture.

Als Rose-Bikes-Geschäftsführer Marcus Diekmann am späten Abend des 8. März erfuhr, dass ab dem nächsten Tag wegen der Corona-Pandemie die Läden geschlossen bleiben müssen, begriff er dies nicht als Katastrophe, sondern als historische Chance. "Niemand anders darf auch verkaufen", hämmerte er seinem E-Business-Team in die Köpfe. "Wenn wir in der Krise noch schneller und innovativer werden und noch mehr 'Test, Learn und Build Bigger' betreiben, können wir es als Online-First-Unternehmen schaffen, alle Verluste auf der Fläche zu kompensieren."

So wie Diekmann reagierten nach der ersten Schockstarre nach dem Corona-Shutdown viele Handelsunternehmen. Auf einmal wurden Projekte wie Click & Collect oder Ship from Store in die Tat umgesetzt, über die Monate und Jahre zuvor nur ergebnislos diskutiert wurde. Und überall in Deutschland brachten vor allem kleine Händler und Boutiquen, die den Online-Handel zuvor eher verteufelten, plötzlich in Windeseile eigene Webshops an den Start. 

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