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"Objectives and Key Results" Wie Flaconi mit OKR seine Unternehmensziele erreicht

shutterstock.com/Pavlovska Yevheniia
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Seit Google mit "Objectives and Key Results" erfolgreich wurde, versuchen Unternehmen auf der ganzen Welt, ihr Management entsprechend umzustellen. Eines davon ist Flaconi, der mithilfe von OKR versucht, Europas Nummer Eins im Online-Beauty-Bereich zu werden.

Wenn Martin Nguyen, Director Strategy, Data und Analytics bei Flaconi, Worte für die Einführung der OKR-Methode finden soll, dann sagt er: "Es ist ein langer Weg". Es gebe noch immer Optimierungspotenzial, doch sei man nach einem langen Prozess nun auf einem Stand, bei dem OKR erfolgreich ins Unternehmen implementiert wurde und alle Abteilungen nachhaltig damit arbeiten.

OKR ist eine Führungsmethode, die auf "Objectives und Key Results" beruht. Erfunden wurde sie bereits Mitte der 1970er-Jahre von Intel. Ihren öffentlichen Durchbruch allerdings erlebte sie ab 1999, als ein Investor Google mit der Idee infizierte, die Mitarbeiterführung auf Basis von OKR zu optimieren. Die zentrale Idee dahinter: Ein Unternehmen, aber auch Abteilungen und die einzelnen Mitarbeiter, nehmen sich für jedes Quartal Ziele ("Objectives") vor, die sich auf Basis verschiedener "Key Results" messen lassen. Alle OKRs arbeiten darauf hin, eine übergeordnete Unternehmensvision zu erreichen. 

Klingt einfach, ist es aber nicht. Auch bei Flaconi verlief der Weg zum OKR-geführten Unternehmen nicht geradlinig. Angefangen hat die Geschichte bereits Ende 2017. Und wie bei vielen anderen Unternehmen auch spielte zunächst ein Excel-File die Hauptrolle. Darin trugen alle Teams ihre Objectives und Key Results ein und das Management ging die Mammut-Datei dann in seinen Geschäftsleiter-Meetings Punkt für Punkt durch.

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