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Galeria Karstadt Kaufhof
Digitaler PoS 23.12.2022
Digitaler PoS 23.12.2022

Angeschlagener Warenhauskonzern Onlinehändler buero.de will Galeria-Filialen nicht mehr übernehmen

Shutterstock/CorinnaL
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Die Gerüchte über viel weitergehende Schließungen sind für den Onlinehändler buero.de Grund genug, das Angebot zur Übernahme von knapp 50 Filialen des angeschlagenen Warenhauskonzerns Galeria Karstadt Kaufhof zurückzunehmen.

Der Onlinehändler buero.de hat sein Angebot zur Übernahme von knapp 50 Filialen des angeschlagenen Warenhauskonzerns Galeria Karstadt Kaufhof zurückgenommen. "Wir haben unser Angebot für die 47 Filialen in der Tat zurückgezogen", sagte buero.de-Chef Markus Schön der Deutschen Presse-Agentur. "Die Gerüchte über viel weitergehende Schließungen und die in diesem Zusammenhang in den letzten Tagen für uns deutlich gewordene Konfliktlage führen zu veränderten Rahmenbedingungen, die für uns nicht akzeptabel sind", teilte er weiterhin mit. Das hätten die Gremien nach mehrstündigen Sitzungen entschieden. Zuvor hatten andere Medien berichtet.

Galeria Karstadt Kaufhof hatte am Mittwoch mitgeteilt, ein erstes Übernahmeangebot für eine Reihe von Filialen erhalten zu haben. Dieses bestehe nach wie vor, sagte der Sprecher des Handelsriesen am Donnerstagabend der Deutschen Presse-Agentur. Noch vor Weihnachten erwarte das Unternehmen weitere Angebote von mehreren anderen Interessenten. Zu den Namen der Interessenten und zur Frage, für welche Häuser sich die potenziellen Investoren interessierten, wollte der Sprecher aus Vertraulichkeitsgründen nicht Stellung nehmen.

Mehr als 40 Warenhäuser stehen zur Disposition

Der letzte große deutsche Warenhauskonzern hatte Ende Oktober erneut Rettung in einem Schutzschirmverfahren gesucht. Galeria-Chef Miguel Müllenbach sagte damals, das zuletzt noch 131 Warenhäuser umfassende Filialnetz müsse im Zuge des Schutzschirmverfahrens "um mindestens ein Drittel reduziert werden". Damit stünden mehr als 40 Warenhäuser zur Disposition.

Wie viele und welche Filialen geschlossen werden sollen, darüber ist nach Angaben des Galeria-Sprechers noch nicht entschieden. Das Unternehmen sei derzeit in Gesprächen mit den Vermietern. Dabei gehe es neben der Miete selbst auch um weitere Fragen wie zum Beispiel eine mögliche Verkleinerung der Mietfläche, energetische Sanierungen oder Modernisierungs- und Baumaßnahmen. Ob ein Standort erhalten bleiben könne, werde auch stark von diesen Gesprächen abhängig sein. "Wir gehen davon aus, dass es im Laufe des Januars des kommenden Jahres Klarheit darüber geben wird", sagte der Sprecher.

Die Digitalisierung des PoS ist auch eines der Highlight-Themen der diesjährigen MOONOVA: Vom 14. bis 16. März 2023 geht die MOONOVA in die Fortsetzung - live und digital auf der Eventplattform LO:X.
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