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Display im Fahrzeug

In-Car-Commerce Shopping-Möglichkeiten im Auto werden immer beliebter

Shutterstock/Stanisic Vladimir
Shutterstock/Stanisic Vladimir

In-Car-Commerce nimmt Fahrt auf: Eine Studie des IFH Köln und BBE Automotive hat das Potenzial des Autos als Verkaufskanal untersucht. Besonders die Möglichkeit, über Sprachsteuerung einzukaufen, trifft auf positive Resonanz.

Dass das Auto als Verkaufsmedium großes Potenzial birgt und auch bei den Kunden ankommt, zeigt eine aktuelle Studie des IFH Köln der BBE Automotive. So gaben rund dreißig Prozent der Befragten an, sich für Shopping im Auto zu interessieren.

Ansätze wie sprachgesteuertes Einkaufen, Screen Mirroring oder integrierte Plattformen der Fahrzeughersteller, können vielfältige Kaufchancen während des Aufenthalts im Auto bieten. Vor allem das Einkaufen über das Display des Fahrzeugs ist beliebt: 32 Prozent haben Interesse an dieser Methode des Shoppings im Auto zu sein.

In-Car-Commerce: Amazon ist präferierter Marktplatz

In einer guten Ausgangsposition ist zudem Amazon: Rund ein Drittel der Befragten können sich vorstellen, Amazons Sprachassistenten Alexa und Echo im Auto zu nutzen oder nutzen diese bereits. Auch bei der Frage des präferierten Marktplatzes liegt der E-Commerce-Riese vorne: Rund 30 Prozent der Befragten würden den Amazon beim Thema In-Car-Commerce in Betracht ziehen.

Zu den favorisierten Produktkategorien der befragten Autofahrer gehören vor allem Angebote rund um Essen und Trinken. Mehr als 30 Prozent gaben an, den Kauf von Lebensmitteln und Mahlzeiten aus dem Auto heraus interessant zu finden. Ähnlich gut schneidet der Bereich rund um Freizeitaktivitäten (27 Prozent) und Sport (21 Prozent) ab. Darüber hinaus könnte sich auch jeder Fünfte den Kauf von Ersatz- und Zubehörprodukten rund um das Auto vorstellen.

Sowohl Google als auch Apple sind über ihre In-Car-Schnittstellen in immer mehr Fahrzeugen präsent - und kontrollieren über ihre App Stores, welche Apps für Google Auto beziehungsweise Apple Car Play geeignet sind und welche nicht. Der Kampf, wer die Hoheit in der Mittelkonsole behält, ist demnach noch offen. Inwiefern sich Autos zu rollenden E-Commerce-Plattformen entwickeln, zeigen diese Beispiele. 

"Im In-Car-Commerce steckt viel bis jetzt ungenutztes Potenzial. Offen bleibt, wer dabei das Rennen macht. Die Fahrzeughersteller werden den Handel in ihre Fahrzeug-Plattform integrieren wollen. Aber die mächtigen Digital-Giganten - Amazon, Apple, Google - stehen mit gefüllter Kasse, hoher Digitalkompetenz und einer breiten Nutzerpenetration dagegen. Der Autofahrer wird im Auto seine gewohnte Digitalwelt erwarten", sagt Dr. Ralf Deckers, Bereichsleiter Customer Insights am IFH Köln. 

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