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E-Commerce

bevh-Analyse Online-Handel leidet unter schlechter Konsumstimmung

ra2 studio/Shutterstock
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Nicht nur der stationäre Handel leidet unter der schlechten Konsumstimmung in Deutschland - auch der Online-Handel muss Federn lassen, wie der E-Commerce-Verband bevh berichtet.

Auch der Online-Handel leidet unter der schlechten Konsumstimmung in Deutschland. Im zweiten Quartal seien die Umsätze im E-Commerce mit Waren gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 9,6 Prozent auf 21,8 Milliarden Euro zurückgegangen, berichtete der E-Commerce-Verband bevh. Im ersten Halbjahr lagen die Umsätze der Online-Händler damit um 1,3 Prozent unter dem Vorjahresniveau.

Auch der E-Commerce könne sich der weitreichenden Störung des Konsumklimas durch den Ukrainekrieg nicht entziehen, sagte der stellvertretende Hauptgeschäftsführer des bevh, Martin Groß-Albenhausen. "Die Deutschen schränken sich angesichts steigender Lebenshaltungs- und Energiekosten bei nicht benötigten Waren oder Dienstleistungen deutlich ein."

Stärkstes Minus bei Elektronikprodukten

Das stärkste Minus gab es zwischen April und Juni bei Elektronikprodukten mit einem Rückgang um 19 Prozent. Doch auch die Online-Umsätze mit Bekleidung und Schuhen gingen um 11,1 Prozent zurück. Auch Lebensmittel und Drogerieprodukte wurden seltener gekauft. Umsatzzuwächse gab es dagegen im Online-Handel mit Haushaltsgroßgeräten, Spielwaren und Medikamenten.

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