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Gründercampus Start-up-Zentrum Factory eröffnet in Berlin

Eröffnung der Factory mit Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD, links)

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Eröffnung der Factory mit Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD, links)

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Berlin bekommt ein neues Start-up-Zentrum. Der Gründercampus Factory beherbergt Unternehmen wie 6Wunderkinder, Soundcloud oder Twitter. Google unterstützt das Projekt mit einem Förderprogramm.

In Berlin hat das Start-up-Zentrum Factory offiziell seinen Betrieb aufgenommen. Der Gründercampus am ehemaligen Mauerstreifen ist 16.000 Quadratmeter groß und beheimatet aktuell 22 Unternehmen. Zu den bekannteren Namen zählen 6Wunderkinder, Mozilla, Zendesk, Soundcloud und Twitter.

Die gewerblichen Mieter beschäftigen auf dem Gelände rund 500 Mitarbeiter. Partner von Factory ist Google, das seine Sparte Google for Entrepreneurs ein Förderprogramm für Start-ups beisteuert. Angeboten werden etwa Seminare, Technologie-Knowhow und Veranstaltungen für Unternehmer und Entwickler. "Wir wollen exzellente Gründer fördern, die sich dem Aufbau von originellen und nachhaltigen Unternehmen verschrieben haben und damit einen Beitrag zur Schaffung von Arbeitsplätzen und Wachstum in Deutschland leisten", so Philipp Justus, Managing Director von Google Deutschland.

Im Juni 2012 nahm die Factory zunächst den Betrieb eins "Start-up Campus" an der Rheinsberger Straße, nahe der Mauergedenkstätte, auf. Angestoßen wurde das Projekt von der Berliner Angel- und Seed-Investmentgesellschaft JMES Investments.

Nicht nur die Hauptstadt, auch der Süden Deutschlands hat jungen Unternehmen einiges zu bieten. Darauf möchte die Initiative "Best of Munich" aufmerksam machen. Dass es auch in Afrika, Asien und Lateinamerika eine lebendige Gründerszene gibt, war Thema auf der Branchenmesse re:publica in Berlin.

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