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Frau schaut auf Pulsmesser am Handgelenk

Fitnessbandhersteller Patentstreit: Jawbone verklagt Fitbit

Jawbone reicht Klage gegen Fitbit ein

shutterstock.com/studio1901

Jawbone reicht Klage gegen Fitbit ein

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Der Anbieter von Fitnessarmbändern Jawbone verklagt seinen Konkurrenten Fitbit. Der Vorwurf einer Patentverletzung könnte den geplanten Börsengang von Fitbit in Gefahr bringen.

Kurz vor dem geplanten Börsengang von Fitbit muss sich der Anbieter von Fitnessprodukten einer Patentstreitklage stellen, berichtet heise.de. Jawbone behauptet, dass Fitbit drei Patente von Jawbone verletzt hat. Das betrifft auch ein Verfahren für eine App, die sich Jawbone schützen ließ. Die App soll auf Infos eines Daten-Armbands zugreifen können. Jawbone möchte mit der Klage erreichen, dass ein Verkaufsverbot für die von Fitbit vertriebenen Armbänder verhängt wird. Zudem verlangt das Unternehmen Schadensersatz.

Fitbit wies die Vorwürfe zurück und behauptet in einer Stellungnahme im "Wall Street Journal", dass das Unternehmen selber mehr als 200 Patente besitzt.

Es handelt sich nicht um die erste Klage von Jawbone gegen Fitbit: AliphCom, Jawbone Besitzer, hatte in der ersten Klage, die vor zwei Wochen eingereicht wurde, Fitbit unterstellt, Mitarbeiter gezielt abzuwerben, um an unternehmensinterne Informationen zu gelangen.

Indes macht sich Fitbit für seinen geplanten Börsengang stark, der dem Start-up mehr als 358 Millionen Euro einbringen soll. Ein offizieller Zeitplan ist hierfür allerdings bisher nicht bekannt. Zuletzt brachte das Unternehmen  ein Band mit Herzfrequenz-Sensor sowie eine Sport-Uhr auf den Markt.

Smarte Uhren und Fitnesstracker am Handgelenk sind inzwischen Alltag. Nun geht es darum, diese mit der Online-Marketing-Strategie zu verknüpfen.

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