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Native Advertising Berlin steckt Millionenbetrag in Brandnew

Start-up-Metropole Berlin

Shutterstock.com/Sean Pavone

Start-up-Metropole Berlin

Shutterstock.com/Sean Pavone

Insgesamt fast zwei Millionen US-Dollar Wachstumskapital bekommt Brandnew von der Stadt Berlin und weiteren Investoren. Das Start-up hat sich auf Native Advertising spezialisiert.

Der Native-Advertising-Anbieter Brandnew bekommt von der Stadt Berlin 1,1 Millionen US-Dollar, die aus dem Pro FIT-Programm zur Förderung von Forschung, Innovation und Technologie stammen. Zusätzlich stecken Investoren wie PubliGroupe, Berlin Ventures und Lukas Kirche 845.000 US-Dollar in das Start-up. Mit dem Geld will das Berliner Unternehmen sein Wachstum beschleunigen, Partnerschaften ausbauen und neue Marketing-Strategien entwickeln.

Brandnew vermittelt in seinem Netzwerk zwischen Marken und Einflussnehmern aus sozialen Netzwerken wie Instagram und Pinterest. Bereits bestehende Kunden sind unter anderem Coca-Cola, Adidas, Ford, Uber und L'Oreal. "Social Media ist die beste Möglichkeit für Marken und Agenturen, um ihre Kunden zu erreichen, aber es kann schwierig sein, an die Zielgruppe zu kommen, wenn sich Millionen User auf diesen Kanälen aufhalten", meint Investor Lukas Kirche. Brandnew erleichtere diesen Prozess mit seinem Netzwerk und seiner Technologie.

Die Technologie identifiziert sogenannte Influencer, die für Marken relevant sein könnten und bietet Kampagnen-Tracking an. Mit einem neuen Tool soll es zudem bald möglich sein, diese Einflussnehmer nach bestimmten Kriterien in dem Netzwerk auszusuchen.

Native Advertising ist der Gegenentwurf zu auffällig aufpoppenden Anzeigen. Als Strategie gegen die gefürchtete "Banner-Blindheit" setzen immer mehr Publisher und Marken auf die Methode, bei der sich Werbebotschaften unauffällig dem redaktionellen Umfeld anpassen.

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