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Person hält Gorillas Tüte

Q-Commerce Gorillas will französischen Essenslieferdienst Frichti übernehmen

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Bislang kämpfen Gorillas und Frichti unter anderem in Paris, Lille und Bordeaux um die Gunst der Kunden. Nun plant der 2020 in Berlin gegründete Lieferdienst, den französischen Konkurrenten zu kaufen.

Der Lieferdienst Gorillas will den französischen Konkurrenten Frichti kaufen. Entsprechende Gespräche seien aufgenommen worden, teilte die deutsche Delivery-Hero-Beteiligung am Montag in Berlin mit. Ein konkretes Zeitfenster für den Abschluss der Transaktion gebe es aber nicht, sagte ein Unternehmenssprecher auf Nachfrage. Zuvor hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg über entsprechende Verhandlungen berichtet.

Produktion von Eigenmarken und verzehrfertigen Mahlzeiten

Bislang kämpfen Gorillas und Frichti unter anderem in Paris, Lille und Bordeaux um die Gunst der Kunden. Im Falle eines Deals würde das Berliner Q-Commerce-Unternehmen gleich mehrfach profitieren. Neben weniger Wettbewerb bekäme Gorillas-Chef Kagan Sümer Einblicke in die Produktion von Eigenmarken und verzehrfertigen Mahlzeiten - beides bietet das Unternehmen selbst noch nicht an. Klappt der Zukauf, sollen Frichtis Eigenproduktionen auch in anderen Gorillas-Städten angeboten werden.

Frichti wurde 2015 in Paris gegründet und konzentrierte sich zunächst auf die Zustellung von verzehrfertigen Mahlzeiten. Das Unternehmen laut der Mitteilung in acht Städten Frankreichs und Belgiens aktiv und zählt mehr als 450 000 Kunden.

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