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Delivery Hero App

Online-Lieferdienst Delivery Hero bekommt fünf Monate mehr Zeit für Yogiyo-Verkauf

Shutterstock/Mano Kors
Shutterstock/Mano Kors

Wie die südkoreanische Wettbewerbs- oder Kartellbehörde KFTC mitteilt, bekommt der Online-Essenslieferdienst Delivery Hero mehr Zeit für den Verkauf seiner Südkorea-Tochter Yogiyo. Ursprünglich war der Verkauf für Anfang August dieses Jahres terminiert.

Der Online-Essenslieferdienst Delivery Hero bekommt mehr Zeit für den Verkauf seiner Südkorea-Tochter Yogiyo. Die Berliner hätten einen Aufschub von fünf Monaten bis Anfang Januar 2022 gewährt bekommen, teilte die südkoreanische Wettbewerbs- oder Kartellbehörde KFTC am Donnerstag mit.

Delivery Hero stellte Antrag auf Verlängerung im Juli

Laut KFTC sei sich Delivery Hero weitestgehend mit dem Käufer, einem Konsortium aus drei Unternehmen, über die Transaktionsdetails einig. Dazu gehöre auch der Preis. Delivery Hero habe den Antrag auf Verlängerung Mitte Juli gestellt, hieß es.

Ursprünglich war der Verkauf, der zur Bedingung für die Übernahme des südkoreanischen Lieferdienstes Woowa gemacht war, für Anfang August dieses Jahres terminiert. Wegen des Zukaufs hatte der Dax-Konzern Anfang Februar zunächst vor einer möglichen Wertminderung auf den Firmenwert gewarnt. Hintergrund dafür war, dass ein Teil des Kaufpreises mit Aktien abgegolten werden sollte, diese aber im Zuge der Corona-Pandemie drastisch an Wert zugelegt hatten. Ende April sagte Finanzvorstand Emmanuel Thomassin dann, dass es keinen Abschreibungsbedarf mehr gebe.

Im Dezember 2018 verkaufte Delivery Hero bereits sein Deutschland-Geschäft für fast eine Milliarde Euro an den niederländischen Rivalen Takeaway, zu dem Lieferando gehört. Nun plant Delivery Hero auch hierzulande wieder Fuß zu fassen: Ab August wolle der Dax-Konzern unter der Marke Foodpanda sowohl Essensauslieferungen als auch die zeitnahe Zustellung von Alltagsgegenständen anbieten, teilte das Unternehmen im Mai mit.

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