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1. Quartal Rocket Internet verzeichnet weniger Verluste

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Rocket Internet ist mit seinen Beteiligungen auf einem guten Weg: Im ersten Quartal 2017 konnte der Inkubator die Verluste deutlich senken. Die Start-ups aus Rockets Schwerpunktaktivitäten haben den Umsatz um 28 Prozent auf 617 Millionen Euro gesteigert.

Der Start-up-Inkubator Rocket Internet schreibt immer noch keine schwarzen Zahlen - doch die Verluste sind geringer geworden. Im ersten Quartal, so das Unternehmen auf seiner Hauptversammlung, haben die Start-ups aus Rockets Schwerpunktaktivitäten in den Bereichen Food&Groceries, Fashion, General Merchandise und Home&Living zusammen rund 617 Millionen Euro umgesetzt. Das entspricht einem Plus von 28 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Gleichzeitig verringerte sich der Fehlbetrag im operativen Geschäft (Ebitda) um 20 Millionen Euro auf 100 Millionen Euro. Die bereinigte Ebitda-Marge erhöhte sich um 7,9 Prozentpunkte von minus 22,6 auf minus 14,7 Prozent.

"Im ersten Quartal 2017 haben unsere ausgewählten Unternehmen wie erwartet weiteres Wachstum und eine deutliche Verbesserung der Profitabilität erzielt. Wir sind davon überzeugt, dass unsere ausgewählten Unternehmen in diesem Jahr weitere Fortschritte auf dem Weg in Richtung Profitabilität verzeichnen", sagte der CEO von Rocket Internet Oliver Samwer auf der Hauptversammlung.

Rocket Internet selbst verkündet einen Umsatz von neun Millionen Euro und ein Verlust von 86 Millionen Euro. Das ist in jedem Fall eine positive Entwicklung, denn im Vorjahr betrug der Verlust noch 342 Millionen Euro. Zu möglichen Börsenplänen von einzelnen Start-ups wie beispielweise HelloFresh machte das Unternehmen allerdings keine Angaben.

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