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"Pick & Go"-Technologiepartner Rewe Group investiert in Trigo

shutterstock.com/nitpicker
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Rewe beteiligt sich an Trigo, dem "Pick & Go"-Technologiepartner. Die Technik will der Supermarkt-Konzern ab Spätsommer in seinen Filialen einführen. Kunden haben dann die Möglichkeit, ihre Einkäufe ohne Bezahlvorgang an der Kasse zu kaufen - ähnlich wie bei Amazon Go.

Seit Anfang Mai 2021 testet die Rewe Group in einem Kölner Rewe Markt das Einkaufen mittels der "Pick & Go"-Technologie. Ab Spätsommer 2021 haben Kunden dann die Möglichkeit, ihre Einkäufe ohne Bezahlvorgang an der Kasse zu kaufen - ganz ähnlich wie bei Amazon Go.

Technologiepartner hierfür ist die Trigo Vision Ltd. Dahinter wiederum verbirgt sich ein israelisches Unternehmen, das auf Computer-Vision-Technologie und Künstliche Intelligenz spezialisiert ist. Im Rahmen einer Investitionsrunde beteiligt sich Rewe nun auch finanziell an dem Start-up. Insgesamt bekommt das Trigo in der aktuellen Finanzierungsrunde 10 Millionen US-Dollar von Rewe sowie dem Wagniskapitalgeber Viola Growth.

"Bei den heutigen rasanten technologischen Entwicklungen ist es entscheidend, die richtigen Partner zu finden. Die Rewe Group setzt auf die Partnerschaft mit Trigo, das sich als eines der führenden Unternehmen im Bereich der Computer-Vision-Technologien für Smart Stores etabliert hat", betont Christoph Eltze, Bereichsvorstand Digital, Customer & Analytics der Rewe Group.

Rewe und Flink

Neben der Digitalisierung des PoS setzt Rewe derzeit auf Schnelllieferdienste. Erst vor wenigen Tagen vereinbarte die Rewe Group eine strategische Partnerschaft mit Flink für den deutschen Markt. Aktuell bestückt Rewe über seinen hauseigenen Service- und Dienstleistungspartner, der "Für Sie Handelsgruppe", auch den Flink-Konkurrenten Gorillas mit Ware.

Amazon Go indes bringt das Einkaufen ohne Kasse jetzt erstmals auf Supermarktgröße. Das neue vorgestellte neue Lebensmittel-Geschäft in Seattle ist gut 2.300 Quadratmeter groß. Die ersten Läden mit der Technologie unter der Marke "Amazon Go" hatten zunächst eine Fläche von lediglich gut 110 Quadratmetern. Anfang vergangenen Jahres eröffnete Amazon ein erstes Geschäft, das in etwa halb so groß wie ein durchschnittlicher Supermarkt war.

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