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Online-Möbelhändler Made.com sucht Insolvenzverwalter - Aktien von der Börse genommen

Screenshot Made.com
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Vor einigen Tagen stoppte Made.com bereits Neubestellungen auf seiner Internetseite, nun wurden die Aktien von der Börse genommen. Das Unternehmen gab offiziell bekannt, entsprechende Insolvenzverwalter zu benennen.

Dem in die Krise geratenen britischen Online-Möbelhändler Made.com droht die Insolvenz, wie das Unternehmen nun auch offiziell bekannt gab. Der Vorstand wolle entsprechende Verwalter benennen. Dafür sei die Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers (PwC) vorgesehen.

Vor einigen Tagen stoppte der Online-Händler bereits Neubestellungen auf seiner Internetseite, außerdem wurden am Dienstag die Aktien von der Börse genommen.

Der vorherige Versuch, einen Käufer für das Unternehmen zu finden, war erfolglos geblieben. In den vergangenen Monaten hatte Made.com der Nachrichtenagentur PA zufolge angegeben, Investitionen von 70 Millionen Pfund (rund 81 Millionen Euro) zu benötigen, um sich über die nächsten anderthalb Jahre hinweg halten zu können.

Konsumverhalten und Lieferketten

Erst vor weniger als zwei Jahren war das Unternehmen an die Börse gegangen und hat seitdem enorm an Wert verloren. Sowohl das gesunkene Konsumverhalten in den vergangenen Monaten als auch Störungen der Lieferketten haben Made.com in enorme Schwierigkeiten gebracht.

Der Nachrichtenagentur PA zufolge sollen 700 Jobs bedroht sein. Derzeit suche das Unternehmen weiter nach Auswegen, etwa einem Teilverkauf, um das vollständige Aus des Händlers mit Sitzen in London, Berlin, Paris und anderen Städten zu verhindern.

Made.com

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Made.com nimmt keine Bestellungen mehr an.

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