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Bote bringt Pizza

Online-Lieferdienst Lieferando kauft Wettbewerber Resto-In

Fotolia.com/the rock
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Die Takeaway-Tochter Lieferando übernimmt den Wettbewerber Resto-In. Dessen Angebot soll in die Lieferando-Plattform integriert werden.

Kurz vor Weihnachten macht sich Lieferando noch selbst ein Geschenk und übernimmt den Wettbewerber Resto-In. Zum Kaufpreis gibt es keine Angaben. Die Details der Übernahme seien aber noch nicht abschließend verhandelt worden, zitiert Gründerszene den Lieferdienst-Vermittler.
 
Die Takeaway-Tochter übernimmt das deutsche sowie belgische Geschäft von Resto-In, das einst unter dem Namen Bloomsburys firmierte. Hierzulande ist das Unternehmen aber nur in Hamburg und Berlin aktiv. Über das Portal des Berliner Unternehmens können Kunden Essen und Getränke von Restaurants bestellen. Damit ist Resto-In ein direkter Wettbewerber zum Londoner Start-up Deliveroo oder Foodora aus Berlin, das zum Lieferando-Konkurrenten Delivery Hero gehört.

Angebote werden integriert

Das Angebot von Resto-In soll in die Lieferando-Plattform integriert werden. Das heißt: Resto-In-Kunden bestellen künftig über das das Lieferando.de-Portal oder die App. Die Mitarbeiter werden alle von Lieferando übernommen. Es sind aber auch nur weniger als zehn feste Mitarbeiter sowie rund 50 Fahrer in Deutschland und Belgien.

Wie Lieferando-Geschäftsführer Jörg Gerbig der Gründerszene zudem sagte, könne Lieferando mit der Übernahme mehr als 200 Restaurants von Resto-In in das Angebot integrieren. 150 dieser Restaurants seien bisher nicht auf Lieferando gelistet. Zudem könne Lieferando die Liefer-Logistik ausbauen, die Anfang 2016 durch die Übernahme von Food Express gestartet wurde.

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