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Kartellamt

Mehr Verantwortung für Portale Kartellamt will schärfer gegen Fake-Bewertungen vorgehen

Weitreichende Befugnisse hat das Bundeskartellamt allerdings nicht, diese Probleme der Fake-Bewertungen zu regulieren.

Oliver Berg/dpa

Weitreichende Befugnisse hat das Bundeskartellamt allerdings nicht, diese Probleme der Fake-Bewertungen zu regulieren.

Oliver Berg/dpa

Verbraucher verlassen sich oft auf die Meinungen anderer im Netz, aber manchmal sind diese Bewertungen unseriös oder intransparent. Dagegen bietet das Bundeskartellamt Lösungsmöglichkeiten.

Das Bundeskartellamt hat von Online-Portalen ein Vorgehen gegen Fake-Bewertungen auf ihren Seiten gefordert. "Unsere Ermittlungen zu Nutzerbewertungen im Internet zeigen vor allem eines: Portale und Plattformen müssen für die von ihnen dargestellten Bewertungen deutlich mehr Verantwortung übernehmen", sagte der Präsident des Bundeskartellamts, Andreas Mundt, laut einer Mitteilung.

Portale, die Dienstleistungen oder Produkte anbieten, müssten zielgenauer nach gefälschten oder eingekauften Bewertungen filtern und mehr Transparenz für Verbraucher schaffen - etwa darüber, ob kostenlose Produkttests im Spiel oder Vermittler von Bewertungen im Einsatz waren.

Wichtige Orientierung

Für viele Verbraucher seien Online-Bewertungen heute eine wichtige Orientierung. "Wenn die angezeigten Bewertungen aber gar nicht von echten Nutzern stammen, inhaltlich beeinflusst oder durch die Portale verzerrend gefiltert werden, können Verbraucher getäuscht werden und eine falsche Entscheidung treffen", so Mundt weiter.

Das benachteilige Unternehmen, die sich nicht an unseriösen Bewertungen beteiligten oder keine Vermittler für Bewertungen einsetzten. Derzeit beschränken sich viele Portale dem Amt zufolge darauf, als fragwürdig gemeldete Bewertungen im Nachhinein zu prüfen und gegebenenfalls zu löschen.

Weitreichende Befugnisse hat die Behörde allerdings nicht, diese Probleme zu regulieren. Sie kann lediglich an die Portale appellieren, die Vorschläge freiwillig umzusetzen.

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