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Weltbild

Versandhändler Nach Insolvenz: Weltbild sieht sich auf gutem Weg

Weltbild ging Anfang 2014 pleite.

shutterstock.com/360b

Weltbild ging Anfang 2014 pleite.

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"Wir kriegen die Weltbild-Wende hin", ist Geschäftsführer Christian Sailer überzeugt. Mehr als vier Jahre nach der Insolvenz sieht sich der Versandhändler auf einem guten Weg.

Mehr als vier Jahre nach der Insolvenz sieht sich der Versandhändler Weltbild auf einem guten Weg. "Wir sind, was den Jahresüberschuss betrifft, nach der Insolvenz wieder knapp im Plus", sagte Geschäftsführer Christian Sailer der "Augsburger Allgemeinen". "Die Trendwende ist gelungen. Es geht aufwärts, wir haben die Talsohle durchschritten." Sailer räumte allerdings ein, dass unterm Strich nach wie vor Stellen abgebaut und Filialen geschlossen würden.

Der Anteil des Online-Handels am Jahresumsatz von rund 440 Millionen Euro sei stark gestiegen, sagte Sailer. "Wir steuern auf 80 Prozent zu." Weltbild wolle seine Position als Nummer zwei im deutschen Online-Buch-Versandhandel hinter dem US-Branchenriesen Amazon ausbauen.

Helfen soll dabei die Nicht-Medien-Sparte mit Eigenproduktionen wie besonderen Kerzen oder Grußkarten. "Wir kriegen die Weltbild-Wende hin", sagte der Geschäftsführer. "Der Umbau- und Konsolidierungs-Prozess ist weit fortgeschritten."

Nach der Insolvenz Anfang 2014 hatte der im Online- und stationären Handel aktive Medienhändler, der früher der katholischen Kirche gehört hatte, zahlreiche Läden geschlossen oder verkauft. Inzwischen gehört Weltbild mehrheitlich zur Düsseldorfer Droege Group.

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