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Hunkemöller

Niederländischer Wäscheanbieter Hunkemöller bekommt neue Eigentümer - und setzt auf Omnichannel und Marktplätze

Shutterstock/TTStock
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Finanzinvestor Carlyle gibt Hunkemöller an eine Gruppe niederländischer Investoren, die die niederländische Wäschemarke in Sachen Omnichannel und Marktplätze voranbringen wollen.

Neuer Besitzer für die niederländische Wäschemarke Hunkemöller: Finanzinvestor Carlyle gibt das Unternehmen an eine Gruppe niederländischer Investoren, zu der unter anderem die Beteiligungsunternehmen Parcom und Opportunity Partners zählen, schreibt fashionunited.de. Die neuen Partner würden sich durch eine "Erfolgsbilanz bei der Entwicklung von Konsumgütermarken im stationären Einzelhandel und E-Commerce" auszeichnen.

Finanzielle Einzelheiten der Transaktion sind nicht bekannt; zudem steht der Verkauf noch unter Vorbehalt, solange die Kartellbehörden nicht zugestimmt haben. Carlyle will auch künftig eine Minderheitsbeteiligung an der Handelskette halten. "Wir glauben weiterhin an das Managementteam und die Strategie und freuen uns darauf, wieder in das Unternehmen zu investieren und seine nächste Wachstumsphase zu unterstützen", erklärte Massimiliano Caraffa, der als Managing Director für den Bereich Consumer & Retail bei Carlyle Europe Partners verantwortlich ist.

Omnichannel und Marktplätze

Durch die Übernahme sollen nun verstärkt die Themen Omnichannel, technologische Kapazitäten und Ausweitung des Treueprogramms in den Fokus genommen werden. Insgesamt wolle man vor allem das "Online-Kundenerlebnis verbessern".

Auch wenn das Filialnetz weiter von "essenzieller Bedeutung" sei, will Hunkemöller verstärkt auf Marktplätze setzen. Dabei werde der Wäscheanbieter weiterhin mit bestehenden Partnern wie About You, Zalando und Asos zusammenarbeiten, aber auch neue E-Commerce-Partner gewinnen.

Seit der Übernahme durch Carlyle vor sechs Jahren konnte Hunkemöller nicht zuletzt dank der Umsetzung ihrer Omnichannel-Strategie kräftig wachsen. Hatte der Umsatz 2016 noch bei 400 Millionen Euro gelegen, erwartet das Unternehmen für das laufende Jahr Erlöse in Höhe von 690 Millionen Euro.

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