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Reform

Ab 1. Juli Händler sind über Umsatzsteuerreform zu wenig informiert

Shutterstock/Michail Petrov
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Zum 1. Juli 2021 tritt die Umsatzsteuerreform in Kraft. Doch laut dem Händlerbund sind bislang nur etwa ein Drittel der Händler über die Änderungen und Konsequenzen für ihr Unternehmen informiert.

Obwohl die Umsatzsteuerreform bereits zum 1. Juli 2021 in Kraft tritt, hat eine aktuelle Befragung des Händlerbundes (Leipzig) ergeben, dass nur 35 Prozent der Online-Händler überhaupt von dieser Reform wissen. Die Reform betrifft all jene Händler, die ins EU-Ausland verkaufen, und bringt für diese teils große Herausforderungen mit sich.

Nach der Reform gilt für grenzüberschreitende Online-Verkäufe an Verbraucher EU-weit eine neue Umsatzgrenze von 10.000 Euro (netto). Liegt der Umsatz darüber, unterliegen Händler der Steuerpflicht im jeweiligen Bestimmungsland. Auch kleinere Händler in fast allen EU-Staaten werden dann steuerpflichtig.

Eine Händlerbund-Umfrage zeigt, dass sich nur 16 Prozent "sehr gut" oder "gut" darauf vorbereitet haben. Der Großteil von 84 Prozent ist bislang nicht für die Umstellung gewappnet.

Weitere Erkenntnisse:

Infografik

Händlerbund

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