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Umfrage zum Weihnachtsgeschäft Händler investieren mehr ins Marketing, um Abverkauf der Ware zu steigern

Shutterstock/evrymmnt
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Um den Abverkauf der Waren zu steigern, investieren die Befragten einer Studie von Fiverr mehr in Werbemaßnahmen als im vergangenen Jahr - und fast die Hälfte gewährt ihren Kunden höhere Rabatte.

Welche Erwartungen haben Händler in Zeiten der Inflation und der weltweiten Krise hinsichtlich der Umsätze im vierten Quartal und welche Maßnahmen ergreifen sie, um das Weihnachtsgeschäft anzukurbeln? Mit diesen Fragen beschäftigt sich eine Umfrage von Fiverr unter 502 Unternehmensinhabern und Führungskräften aus dem Handel und E-Commerce in Deutschland.

Die Ergebnisse:

  • Fast jeder zweite Befragte (48 Prozent) will zum diesjährigen Jahresendspurt mehr Geld für Social Media-Anzeigen auf Facebook, Instagram und TikTok in die Hand nehmen, um die Zielgruppen auf sich und das eigene Sortiment aufmerksam zu machen.
  • 41 Prozent gingen mehr Partnerschaften mit anderen Marken als im vergangenen Jahr gingen ein, und knapp über ein Drittel (35 Prozent) plant mehr Werbeaktionen oder Events in ihren Geschäften. 
  • Das diesjährige Weihnachtsgeschäft wird für 70 Prozent der Befragten entscheidend für die allgemeinen Geschäftsaussichten 2022/2023 sein.

Rabatte und Optimismus

Fast die Hälfte (48 Prozent) der befragten Unternehmen plant in diesem Jahr Rabatte im Weihnachtsgeschäft fest ein, wobei die Höhe der Rabatte variiert.

Über ein Drittel (36 Prozent) der Befragten gibt den Käufern 10 bis 20 Prozent Nachlass und über die Hälfte von ihnen (53 Prozent) plant Rabatte von 21 bis 24 Prozent. 10 Prozent plant Rabatte von 25 bis zu 40 Prozent.

Trotz aller Krisen scheinen die Händler der Umfrage nach optimistisch: Im Vergleich zum Vorjahr rechnen mehr als drei Viertel von ihnen (77 Prozent) mit einem Umsatzanstieg, obwohl sie aktuell vor großen Herausforderungen stehen.

Unterbrechungen der Lieferkette oder Engpässe bei den Lagerbeständen (40 Prozent) sowie der wirtschaftliche Abschwung (40 Prozent) bereiten ihnen Sorgen. Viele der Befragten (39 Prozent) fürchten zudem die Konkurrenz durch größere E-Commerce-Player wie Amazon sowie Personalmangel (38 Prozent) im intensiven vierten Quartal. Auswirkungen auf den Umsatz durch die Inflation sieht mehr als ein Drittel (36 Prozent) als Herausforderung. Diese liegt derzeit bei 10 Prozent in Deutschland.

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