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Fressnapf will Online-Geschäft zur Plattform ausbauen

shutterstock.com/TierneyMJ
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Bei Fressnapf ist das bislang eher schwache Internetgeschäft zum Wachstumstreiber geworden. Nun will man das Online-Standbein weiter stärken und bis 2025 zu einer Plattform ausbauen.

Die Tierbedarfskette Fressnapf rechnet für das laufende Geschäftsjahr nach einem deutlichen Wachstumsplus mit einem Rekordumsatz. "Ich erwarte, dass wir erstmalig die Marke von 2,5 Milliarden Euro Umsatz knacken", sagte Fressnapf-Eigentümer Torsten Toeller dem "manager magazin". Das wäre ein Plus von mehr als 8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Zum Wachstumstreiber ist auch das bis dato eher schwache Internetgeschäft geworden. Der Umsatz liege auf Jahresbasis bei etwa 150 Millionen Euro, wachse aber mit 30 Prozent, sagte Toeller.

Online-Standbein stärken

Fressnapf ist bereits länger dabei, sein Online-Standbein zu stärken. Bis 2025 will Toeller Fressnapf nach früheren Angaben zu einer Plattform ausbauen. Darüber sollen nicht nur Tierfutter und Zubehör verkauft werden, sondern mit Läden, Apps und Online-Angeboten für praktisch alle Probleme der Tierhalter eine Antwort geboten werden - von der Beratung, über die medizinische Versorgung bis zur Vermittlung eines Hundesitters.

Die Verbraucher in Deutschland geben rund fünf Milliarden Euro im Jahr für Tierfutter, Streu und Zubehör aus. Und auch anderen Europäern sind ihre vierbeinigen Lieblinge teuer. Das beschert den großen Heimtierbedarf-Anbietern glänzende Geschäfte. Allein in Deutschland werden Schätzungen zufolge rund 35 Millionen Haustiere versorgt.

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