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Online-Handel

ibi-Research-Institut E-Commerce-Anteil am Einzelhandelsumsatz steigt weiter

shutterstock.com/Maxx-Studio
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Bis 2026 soll mehr als jeder vierte Euro im Einzelhandel online umgesetzt werden - ohne den Lebensmittelhandel. Ohne diesen betrage der Online-Anteil am Umsatz heute schon 17,5 Prozent, so das ibi-Research-Institut.

Der Anteil des Online-Handels im Einzelhandel wird nach Einschätzung von Wirtschaftsforschern der Universität Regensburg bis 2026 auf 16,5 Prozent steigen. "Das entspricht einem Anstieg von fast 50 Prozent über die nächsten fünf Jahre", teilte das ibi-Research-Institut mit.

Das ist die Schätzung im Basisszenario, also dem wahrscheinlicheren Fall. Im "progressiven Szenario" der Untersuchung kommt man auf 19 Prozent. Im Jahr 2019 lag der Anteil noch bei 11,2 Prozent.

Jeder vierte Euro

Ohne Lebensmittelhandel würde dann - im Basisszenario - mehr als jeder vierte Euro im Einzelhandel online umgesetzt. Ohne Lebensmittel betrage der Online-Anteil am Umsatz heute schon 17,5 Prozent, sagte Studienautor Holger Seidenschwarz. Stellt man in diesem Fall auf das progressive Szenario ab, wären es sogar rund 30 Prozent, also fast jeder dritte Euro.

Die Umsätze im Internet-Handel seien zwischen 2010 und 2019 jährlich um durchschnittlich 17 Prozent gewachsen, obwohl die Umsätze des gesamten Einzelhandels im selben Zeitraum nur um knapp 3 Prozent pro Jahr zulegten. "Diese relativ magere Entwicklung des stationären Handels geht vor allem zulasten der mittelständischen Fachhändler." Deren Marktanteil habe sich seit der Jahrtausendwende von 32 auf 15,5 Prozent halbiert.

ibi-Prognose-2026

ibi research

In diesem Jahr haben besonders die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Entwicklungen die Prognose der Regensburger Forscher beeinflusst. "Wir beobachten Änderungen im Kundenverhalten, die sich - zumindest teilweise - in den nächsten Jahren verstetigen werden. Insgesamt gehen wir daher von einem höheren Wachstumspfad aus", so Seidenschwarz weiter. "In den nächsten Jahren wird es besonders spannend werden, die einzelnen Produktsegmente intensiver zu analysieren, denn die Corona-Entwicklungen
betreffen diese in ganz ungleicher Weise."

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