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Verkaufen in Fernost China Marketing: 3 Tipps für Online-Händler

shutterstock.com/Blablo101
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Der E-Commerce-Markt in China ist riesig. Ehe deutsche Händler dort verkaufen - und für sich trommeln -, sollten sie drei wichtige Aspekte beachten.

Von Nils Horstmann, Geschäftsführer der eviom GmbH

Von den mehr als 800 Millionen Internetnutzern in China verwenden 650 Millionen regelmäßig Suchmaschinen wie Baidu. Die App WeChat hat sogar bereits über eine Milliarde internationale User. Shopping steht, egal auf welchem digitalen Kanal, ganz oben auf der Liste der Verbraucher. Eine riesige Spielwiese bietet sich damit allen Händlern aus dem Ausland, die ihre Produkte in China vertreiben und die chinesische Zielgruppe für sich gewinnen wollen.

Unternehmen sollten und müssen dabei aber die Bedürfnisse und Nutzergewohnheiten der chinesischen Zielgruppe berücksichtigen und Plattformen wie Baidu und WeChat zentral in Ihrer lokalisierten (Digital)-Strategie mit einplanen, zumal viele westliche Services von Google oder Facebook in China nicht verfügbar sind. 

Das sind die drei wichtigsten Punkte im China Marketing: 

  • Intensive Recherche: Betreiben Sie bereits vorab eine intensive Recherche, um herauszufinden, was Ihre potenziellen Kunden suchen und erwarten, damit Sie Ihre Produkte auf den richtigen Plattformen präsentieren können. Sehen Sie sich auch Wettbewerber an und überspringen Sie teure Lernkurven. 

  • Langfristige Planung: Planen Sie langfristig und strategisch. Im China Marketing dürfen Sie keine zu kurzfristigen und schnellen Erfolgen erwarten. Es bedarf viel Zeit, um nachhaltiges Markenbewusstsein und authentisches Vertrauen aufzubauen. 

  • Lokalisieren statt übersetzen: China hat eine eigene "Digital Landscape" mit eigenen Plattformen und Nutzerverhalten. Schaffen Sie Sichtbarkeit in den relevanten Touchpoints und bieten Sie die Flexibilität, Geschwindigkeit und Service-Orientierung, die die Nutzer von Ihnen erwarten. 

Wie Unternehmen langfristig erfolgreich in den chinesischen Markt einsteigen können und welche Fallstricke zu vermeiden sind, erläutert Nils Horstmann in unserem Interview.

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