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1. Quartal 2021 Beiersdorf: Online-Umsätze wachsen um mehr als 70 Prozent

shutterstock.com/Lipowski Milan
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Beiersdorf startet mit einem Umsatzplus von 6,3 Prozent ins neue Geschäftsjahr 2021. Besonders positiv entwickelte sich der E-Commerce: In den ersten drei Monaten konnten die Online-Umsätze um mehr als 70 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal gesteigert werden.

Inmitten der Corona-Krise kann die Beiersdorf AG einen guten Jahresstart verbuchen. Der Hersteller von Haut- und Körperpflege ist mit einem organischen Umsatzplus von 6,3 Prozent in das neue Geschäftsjahr 2021 gestartet. Im ersten Quartal lag der Konzernumsatz bei 1,9 Milliarden Euro.

Vor allem der Unternehmensbereich Consumer mit Brands wie Eucerin, Nivea, Aquaphor oder La Prairie wuchs und erhöhte seinen Umsatz im ersten Quartal 2021 organisch um 2,7 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro. Im Online-Bereich konnten die Umsätze in den ersten drei Monaten um mehr als 70 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal gesteigert werden. 

Interessant: Die exklusive Hautpflegemarke La Prairie war unverändert die am stärksten durch die Reiseeinschränkungen der Corona-Pandemie betroffene Marke. Auch am Ende des ersten Quartals waren knapp ein Viertel aller Verkaufsstellen weiter geschlossen und hiervon ein Großteil im für La Prairie wichtigen Travel-Retail-Geschäft. Dennoch konnte in den ersten drei Monaten ein Umsatzwachstum von 17,0 Prozent erzielt werden. Ein Treiber war der gezielte Ausbau der Reichweite durch den Start von La Prairie auf der chinesischen Online-Handelsplattform Tmall Anfang des Jahres.

Fokus auf Nachhaltigkeit und Online

Beiersdorf will sich nun auf die Themen Nachhaltigkeit und Online fokussieren. Im Februar erst hatte Beiersdorf mit "O.W.N" eine neue Gesichtspflege auf den Markt gebracht. Diese nutzt künstliche Intelligenz und beruht auf einem eigenen Algorithmus. Die Produkte werden im Rahmen eines rein digitalen Geschäftsmodells nur über die Website verkauft.

Das Unternehmen mit Hauptsitz in Hamburg erzielte im Geschäftsjahr 2020 einen Umsatz von 7,03 Milliarden Euro sowie ein betriebliches Ergebnis (EBIT) von 828 Millionen Euro.

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