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Frau geht in einen H&M-Laden

Omnichannel

H&M bringt 2019 neue Store-Konzepte an den Start

Screenshot/YouTube
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Der Fashion-Händler H&M weitet 2019 seine neuen In-Store-Konzepte aus. Dabei soll vor allem eine engere Verzahnung von On- und Offline im Fokus stehen.

H&M (Hennes und Mauritz) will 2019 neue Store-Konzepte in mehreren Geschäften einführen. Die Konzepte wurden bereits im vergangenen Jahr in ausgewählten Filialen getestet. Bei diesen steht vor allem eine engere Verzahnung von On- und Offline im Fokus, so der schwedische Fashion-Riese.

Denn immer mehr Kunden shoppen bequem vom Sofa aus und meiden die Filialen in den Innenstädten. Daher muss H&M - genau wie viele andere stationäre Händler - einiges bieten, um Verbraucher dennoch in die Stores zu locken.

Zu den bereits getesteten Konzepten zählen unter anderem die Integration von ausgewählten Fremdmarken, ein Café-Konzept, ein Shop-in-Shop für Blumen, Self-Service-Kassen, Monogramm- und Ausbesserungsdienste sowie eine interaktive Wand, an der Kunden Lieblingsprodukte unter dem Hashtag #HMxME teilen können.

Stockholm testete als erste Stadt ein solches Konzept. 2018 kamen weitere Stores in Uppsala, Madrid und London hinzu. In diesem Jahr sollen nun weitere Städte in verschiedenen Ländern folgen.

"Die Stores geben uns die Möglichkeit, neue Konzepte auszuprobieren und zu entwickeln, um unsere Geschäfte noch inspirierender zu gestalten und den Kunden ein tolles Erlebnis zu bieten. Wir freuen uns darauf, diese Tests kontinuierlich auszuwerten, mit denen wir die Stärke einer globalen Marke in Kombination mit einer persönlicheren Note und lokaler Relevanz untersuchen. Wir rollen auch digitale Dienste und Features aus, um Modefans inspirierendes und nahtloses Einkaufen im Einklang mit unserer Omnichannel-Strategie zu ermöglichen", sagt Fredrik Olsson, Managing Director bei H&M.

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Erweiterung von Click & Collect und ein In-Store-Modus

H&M hat bereits im Laufe des vergangenen Jahres einige neue Funktionen auf den Weg gebracht. Dazu zählen beispielweise die Erweiterung von Click & Collect und die Einführung des In-Store-Modus, bei dem Shopper in ausgewählten Märkten die H&M-App als digitales In Store Shopping Tool nutzen können.

Außerdem können Kunden Kleidungsstücke aus dem Katalog oder in der Umgebung mit der H&M-App fotografieren und erhalten Produktvorschläge auf Basis des Bildes. Hinzu kommt, dass die App Filialen in der Umgebung vorschlägt. Betritt ein Kunde dann ein Geschäft wird er im In-Store-Modus begrüßt. Hat er den fotografierten Artikel gefunden, werden ihm zudem noch weitere Produktvorschläge gemacht, die das Outfit komplettieren könnten. Selbstverständlich können die fotografierten Teile auch in der App online nach Hause bestellt werden.

Diese digitalen Dienste und Features sollen 2019 nun ausgeweitet werden. Denn der Fashion-Händler will seine Transformation beschleunigen, um die Chancen der Digitalisierung der Modebranche für sich zu nutzen.

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