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Ökologischer Fußabdruck Wie die H&M Group nachhaltiger werden will

H&M/Screenshot
H&M/Screenshot

Den Umsatz verdoppeln und gleichzeitig den ökologischen Fußabdruck bis 2030 halbieren: Mit diesem ambitionierten Ziel geht die H&M Group ins Rennen und erläutert in ihrem aktuellen Nachhaltigkeitsbericht ihren Weg hin zum kreislauforientierten Unternehmen.

Auch die H&M Group bemüht sich verstärkt um die Kommunikation ihrer Nachhaltigkeitsarbeit und präsentiert im Zuge dessen ihren jährlichen Bericht, der aufzeigt, wie die Gruppe zum kreislauforientierten Unternehmen werden will.

Demnach würden bereits 80 Prozent der Materialien entweder recycelt oder nachhaltiger gewonnen. H&M hat nach eigenen Angaben den Anteil an recycelten Materialien in der Kleidung von 5,8 Prozent auf 17,9 Prozent verdreifacht und hält an dem Ziel fest, bis 2025 30 Prozent zu erreichen. "Wir haben uns zum Ziel gesetzt, unseren Umsatz zu verdoppeln und gleichzeitig unseren ökologischen Fußabdruck bis 2030 zu halbieren", so das Unternehmen.

Des Weiteren habe man seine Klimaziele geschärft und sich verpflichtet, bis 2040 eine Netto-Nullbilanz zu erreichen und die absoluten Emissionen bis 2030 um 56 Prozent zu senken. Ein wichtiger Schritt auf diesem Weg sei die Entscheidung, keine neuen Zulieferer oder Zulieferfabriken in die Lieferkette aufzunehmen, wenn sie in ihren Fabriken über Kohlekessel verfügen, um so auf das langfristige Ziel hinzuarbeiten, Kohle aus der Lieferkette zu verbannen.

Kreislaufdesign-Tool

Um alle Produkte bis 2025 zirkulär zu gestalten, hat H&M das Kreislaufdesign-Tool "Circulator" eingeführt. Es Tool soll die Teams der H&M Group befähigen, Produkte zu entwerfen, die für eine Kreislaufwirtschaft geeignet sind, und langfristig auch andere Marken dazu einladen, dies ebenfalls zu tun. Man habe zudem neue zirkuläre Geschäftsmodelle eingeführt, die es Kunden ermöglichen, "Mode auf nachhaltigere Weise zu genießen", unter anderem durch die Expansion der Secondhand-Plattform Sellpy in 22 neue Märkte. 

Ein weiterer Erfolg für H&M: Im Jahr 2021 konnte die Gruppe den Verbrauch von Kunststoffverpackungen um 27,8 Prozent senken; man strebt nun an, die Verwendung von Verpackungen in der gesamten Wertschöpfungskette bis 2025 um 25 Prozent zu reduzieren.

"Die H&M Group ist auf dem Weg, ein kreislauforientiertes Unternehmen zu werden, und ich bin stolz auf die Fortschritte, die wir 2021 gemacht haben. Die Nachfrage nach preiswerten und nachhaltigeren Produkten soll weiter steigen, und unser Produktangebot für Kunden ist dafür gut aufgestellt", fasst Helena Helmersson, CEO H&M Group, zusammen.

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