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Energielabel

Haushaltsgeräte Energielabel fehlt oft bei online angebotenen Produkten

Shutterstock/Song_about_summer
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Die Kennzeichnung des Energieverbrauchs bei Haushaltsgeräten wird dem Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz zufolge im Online-Handel immer noch deutlich schlechter umgesetzt als in Geschäften.

Bei der Kontrolle des neuen Energielabels für Haushaltsgeräte hat die zuständige Überwachungsbehörde in Thüringen vor allem im Online-Handel Fehler bemängelt. Die Kennzeichnung des Energieverbrauchs werde im Online-Handel immer noch deutlich schlechter umgesetzt als in Geschäften, teilte das Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz mit.

Die Behörde hatte im vergangenen Jahr in Stichproben 6.144 Produkte wie Geschirrspüler, Waschmaschinen, Trockner und Elektronikgeräte wie Monitore und Fernseher kontrolliert.

Mängel beseitigen

Von 5.879 überprüften Produkten in Geschäften wiesen demnach 215 Mängel bei der Kennzeichnung auf. Das entspreche einer Quote von unter fünf Prozent. Dagegen wurden den Angaben zufolge im Online-Handel bei 236 von 265 geprüften Produkten keine korrekte Kennzeichnung festgestellt. Das seien 89 Prozent. In rund der Hälfte der Fälle sei gar kein Label ausgewiesen worden.

Die betroffenen Händler werden laut dem Landesamt aufgefordert, die Mängel innerhalb einer festgesetzten Frist zu beseitigen. Kommen sie dem nicht nach, drohen Bußgeldverfahren. Diese seien jedoch im Regelfall nicht erforderlich.

Seit März 2021 gilt für bestimmte Produktgruppen ein neues Energielabel. Seitdem dürfen diese nur noch mit den Buchstaben A (grün - beste Klasse) bis G (rot - schlechteste Klasse) etikettiert werden. Die Kennzeichnung mit den vorherigen Effizienzklassen wie A+++ ist nicht mehr erlaubt.

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