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Nachhaltigkeit

Civey-Studie Digitale Ausstattung, Daten: Deutschland für Klimawandel schlecht gerüstet

shutterstock.com/D-Krab
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Deutschland ist technologisch nicht gut auf die Wende hin zur Klimaneutralität vorbereitet. Mängel gibt es in Sachen digitale Bildung, digitale Infrastruktur oder Datensouveränität. Sorgen machen sich die meisten Befragten einer Civey-Studie bei der Datensicherheit.

Für den Fortschritt in der Klimawende reicht nach Einschätzung der deutschen Bevölkerung die derzeitige technologische Ausstattung und Kompetenz am Standort Deutschland nicht aus. Bei einer repräsentativen Meinungsumfrage von Civey, die von Microsoft Deutschland in Auftrag gegeben wurde, sagten rund drei Viertel der Befragten, dass Deutschland technologisch nicht gut auf die Wende hin zur Klimaneutralität vorbereitet sei. Nur 15,5 Prozent der Befragten zeigten sich hier optimistisch.

Bei der Frage, welches Thema die Bundesregierung jetzt bei der Digitalisierung anpacken soll, steht aber nicht der Klimaschutz an der Spitze. Die Mehrheit der Befragten erwartet von der neuen Bundesregierung, bei der digitalen Bildung (55,1 Prozent) aktiv zu werden. Etwas weniger, 47,8 Prozent, fordern die Bundesregierung auf, bei der Verbesserung der digitalen Infrastruktur etwas zu unternehmen.

Auf der Wunschliste der Bürgerinnen und Bürger, bei der Mehrfachnennungen möglich waren, folgen die Themen Fortschritt bei der Digitalisierung der Verwaltung (31,8 Prozent), des Gesundheitswesens (28,2 Prozent), bei der Datensouveränität (25,5 Prozent) und der gesellschaftlichen Teilhabe (19,9 Prozent).

Überraschend landete das Thema Mobilität (etwa autonomes Fahren) mit nur 4,5 Prozent Zustimmung auf dem letzten Platz der drängenden Digitalisierungsthemen.

Sorgen und Ängste

Die Befragten verbinden mit der Digitalisierung nicht nur Chancen, sondern machen sich auch Sorgen. Dabei stehen Datensicherheit (45,8 Prozent) und Schutz vor staatlichem Eindringen in die Privatsphäre (42,1 Prozent) ganz oben auf Liste. Die Furcht, dass durch die Digitalisierung Arbeitsplätze verloren gehen können, spielt dagegen nur bei knapp einem Viertel der Befragten (24,6 Prozent) eine Rolle.

Bei der Verbesserung der Cybersicherheit in Deutschland haben die Befragten drei Prioritäten: Sie wünschen sich zum einen eine Stärkung der Sicherheitsbehörden wie des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (42,4 Prozent). Gleichzeitig erwarten sie, dass Technologie-Unternehmen stärker in die Pflicht genommen werden (39,7 Prozent). Außerdem wird von mehr als einem Drittel (37,7 Prozent) eine stärkere Souveränität über die eigenen Daten verlangt.

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