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Einkaufswagen auf Gras

Onlineshopping-Studie 70 Prozent der Deutschen wünschen sich soziale Verantwortung von Unternehmen

Shutterstock/j.chizhe
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Der Versandlösungsanbieter Packlink hat in einer Studie das Kaufverhalten beim Onlineshopping in einigen europäischen Ländern untersucht. Ein Ergebnis: Vor allem das Thema Nachhaltigkeit wird für deutsche Konsumenten immer wichtiger.

Dass sich besonders die junge Generation in Deutschland mehr Umweltbewusstsein in der Politik und im Alltag wünscht, ist nichts Neues. Aus einer aktuellen Studie von Packlink ergibt sich aber noch mehr. In der Erhebung wurde das allgemeine Kaufverhalten im digitalen Raum und die Unterschiede zu anderen europäischen Ländern untersucht.

Soziales Bewusstsein im Fokus

80 Prozent der 18- bis 30-Jährigen geben an, dass sie beim Online-Kauf Wert auf das soziale Bewusstsein der Unternehmen legen. Dasselbe sagen 72 Prozent der 30-bis 40-Jährigen. Zwar liegt der Anteil dieser Aussage bei den über 55-Jährigen mit 56 Prozent unter dem nationalen Durchschnitt - trotzdem ist der Wert immer noch hoch.

Ebenso sind zwei von drei Deutschen bereit, mehr für umweltfreundliche Verpackung und Versand zu bezahlen. Mit 88 Prozent gibt die überwiegende Mehrheit zudem an, im letzten Monat online eingekauft zu haben. Jeder Dritte tut das wöchentlich.

"Letzte Weihnachten haben wir einen Anstieg der Online-Einkäufe um 36 Prozent verzeichnet. Die Auswirkungen der Pandemie auf dieses Verhalten sind unbestreitbar. Aber diese neueste Studie zeigt, wie sehr sich diese neuen Gewohnheiten dauerhaft in unseren Gewohnheiten verankern. Der E-Commerce-Sektor ist ein wachsendes Phänomen auf dem deutschen Markt und 2021 war sicherlich das Jahr der Konsolidierung. Für das Jahr 2022 können wir als einen der Haupttrends eine starke Zunahme der Online-Präsenz kleiner und mittlerer Unternehmen vorhersehen", sagt Noelia Lazaro, Marketing Managerin bei Packlink.

Große Marktplätze beliebt

Außerdem ziehen die Befragten aller europäischen Länder große Marktplätze vor: 4 von 5 suchen Produkte zuerst auf Amazon, eBay und Co. Nur 6 Prozent suchen zuerst auf kleinen Plattformen.

Im europäischen Vergleich zeigt sich zudem, dass Befragte in Deutschland online sehr spendabel sind. 71 Prozent geben mehr als 50 Euro im Monat aus, rund 26 Prozent sogar mehr als 100 Euro. Damit liegen sie nur knapp hinter den Franzosen auf dem zweiten Platz, hier investieren 27 Prozent mehr als 100 Euro in den Online-Handel. Weiterhin ist in Deutschland der Anteil an online gehandelten Lebensmitteln mit 29 Prozent besonders hoch.

Die Studie wurde mit über 5.000 Befragten aus Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und dem Vereinigten Königreich durchgeführt.

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