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CO2-neutrale Online-Lieferung

Online-Shopping-Studie 70 Prozent der Deutschen legen Wert auf nachhaltigen Online-Handel

Shutterstock/wolfgang glöckl
Shutterstock/wolfgang glöckl

Weniger CO2-Emissionen und Verpackungsmüll: Eine Studie von SoloBusinessTribe zeigt, dass die Mehrheit der Deutschen Wert das Thema Nachhaltigkeit beim Online-Shopping großschreibt - und auch bereit ist, mehr Geld dafür auszugeben. 

Dass das Thema Nachhaltigkeit auch beim Online-Shopping eine immer größere Rolle spielt, zeigt eine Studie des Online-Portals SoloBusinessTribe. Demnach legen 70 Prozent der Deutschen Wert darauf, dass Online-Händler auf Dinge wie CO2-Emissionen des Transportwegs und den Verpackungsmüll achten. 60 Prozent  wären sogar bereit, mehr Geld zu zahlen, wenn sie wissen, dass ein Online-Shop nachhaltig arbeitet.

Einfacher Retourenprozess und kostenloser Versand

Neben der Nachhaltigkeit spielt für die große Mehrheit der Kunden (92 Prozent) aber auch ein einfacher Retourenprozess eine wichtige Rolle bei ihrer Kaufentscheidung. 85 Prozent legen zudem Wert auf kostenlosen Versand.

Laut der Studie geben 76 Prozent der Konsumenten jährlich zwischen 100 und 1.000 Euro für Online-Shopping aus. Bei fast einem Fünftel der Deutschen (17 Prozent) sind es mehr als 1.000 Euro pro Jahr. Vor allem werden Produkte aus den Kategorien Kleidung & Schuhe (37 Prozent) und Unterhaltungselektronik (28 Prozent) online gekauft. An dritter Stelle folgen - mit nur knapp 10 Prozent - Lebensmittel und Dinge des täglichen Bedarfs.

Kundenservice per E-Mail am beliebtesten

Was das Device angeht, liegt mobile vorne: Die Mehrheit (56 Prozent) shoppt online am liebsten über ihr Smartphone, während 44 Prozent der Konsumenten an einem Notebook oder Desktop-Computer ihre Online-Einkäufe zu tätigen. Geht es um den Kundenservice, haben über zwei Drittel der Befragten (67 Prozent) angegeben, dass sie im Falle eines Problems am liebsten per E-Mail Kontakt aufnehmen. Darauf folgt der Live-Chat mit 17,7 Prozent. Der Kundensupport über das Telefon wurde nur von 15 Prozent als präferierte Kontaktart genannt.

Für die Studie wurden 203 Personen aus Deutschland ab 18 Jahren befragt. Die Mehrheit der befragten Personen (56,2 Prozent) war zwischen 25 - 30 Jahre alt. 30,5 Prozent der Befragten war zwischen 40 und 59 Jahre alt. 7,9 Prozent war 60 Jahre und älter. 5,4 Prozent war zwischen 18 und 24 Jahre alt.

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