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Home & Living Umsatzwachstum bei Westwing

Westwing
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Westwing, ein Start-up aus dem Hause Rocket Internet, veröffentlicht neue Zahlen. Der Webhändler konnte demnach 2013 seine Nettoumsätze fast verdreifachen gegenüber dem Vorjahr.

Der Onlineshopping-Club für Möbel und Einrichtungsgegenstände Westwing konnte 2013, dem zweiten vollen Geschäftsjahr des Unternehmens, seinen Nettojahresumsatz auf 110 Millionen Euro steigern. 2012 kam das Unternehmen noch auf 41 Millionen Euro, 2011 waren es 0,5 Millionen Euro.

Das Start-up führt das Umsatzwachstum vor allem auf eine hohe Kundenbindung zurück. 75 Prozent der monatlichen Bestellungen werden demnach von Stammkunden getätigt. Innerhalb von einem Jahr verdoppelte sich die Mitgliederzahl auf 12 Millionen. Insgesamt verbuchte das E-Commerce-Unternehmen im vergangenen Geschäftsjahr 1,2 Millionen Bestellungen und lieferte 2,8 Millionen Produkte aus. Dabei kommen inzwischen 35 Prozent der Bestellungen von Tablets und Smartphones.

2013 eröffnete der Online-Händler globale Logistikzentren in Deutschland, Italien, Brasilien, Russland, Polen und Spanien. "Wir investieren weiterhin in das optimale Kundenerlebnis und treiben kontinuierlich die Entwicklung unserer Logistiknetzwerke und Technologieplattformen voran", sagt Stefan Smalla, Gründer und Geschäftsführer von Westwing. Dafür arbeite das Unternehmen nun enger mit seinen Lieferanten zusammen.

Westwing wurde 2011 von Delia Fischer, Georg Biersack, Matthias Siepe, Stefan Smalla und Tim Schäfer gegründet. Zu den Investoren zählen, neben Rocket Internet, Access Industries, Holtzbrinck Ventures, Investment AB Kinnevik und Summit Partners.

INTERNET WORLD Business hat ein Dossier zum Möbelhandel im Internet zusammengestellt, mit einer Übersicht über die Aktivitäten verschiedener Marktteilnehmer, Studien und einem Experten-Interview zum Online-Möbelhandel. 

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