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Google forciert Catalog-Shopping

Google forciert Catalog-Shopping Alle Kataloge in einer Tablet-App

Tablet und Katalog gehören irgendwie zusammen. Experten diskutieren darüber schon lange auf Veranstaltungen. Doch die Endverbraucher suchten bislang meist vergeblich nach Apps ihrer Lieblingskataloge in den App-Stores von Apple und Android. Bis heute.

Denn der Suchmaschinenprimus Google bündelt künftig alle wichtigen Kataloge in einer App - wenn auch vorerst nur in den USA. Zum Start schloss das Unternehmen Kooperationen mit verschiedenen namhaften US-Versendern, darunter Anthropologie, Bare Escentuals, Bergdorf Goodman, Crate and Barrel, L.L. Bean, Lands’ End, Macy’s, Neiman Marcus, Nordstrom, Pottery Barn, Saks Fifth Avenue, Sephora, Sundance, Tea Collection, Urban Outfitters oder Williams-Sonoma.

Nutzer können mit "Google Catalog" nicht nur die Printkataloge auf ihrem Tablet durchblättern, sondern auch damit interagieren. Sie können Produktbilder vergrößern, über einen Klick auf Tags mehr über die Produkte erfahren oder weiterführende Photos und Videos abrufen. Ist die Kaufentscheidung für ein Produkt gefallen, können die Nutzer nach dem nächstgelegenen stationären Händler in ihrer Nähe recherchieren oder das Produkt online kaufen. Auch die katalogübergreifende Produktsuche haben die Google-Entwickler umgesetzt.

Web-2.0-Features dürfen in der App ebenfalls nicht fehlen: Nutzer können aus ihren Lieblingsprodukten oder Katalogseiten eigene Collagen bauen und diese mit anderen teilen. Händler, die ihre Kataloge ebenfalls in die Google-App integrieren wollen, müssen einfach nur eine Eingabemaske ausfüllen und schon prüft das Google-Team die Eignung des Katalogs für die App.

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